So sorgst Du für mehr innere Ruhe

Kennst Du auch dieses Gefühl, dass Du manchmal vor lauter herumspringenden Gedanken in Deinem Kopf keinen klaren Gedanken fassen kannst? Du bist zwar ein motivierter Mensch, aber vor lauter Antrieb fühlst Du Dich irgendwann eigentlich auch nur noch getrieben. Du findest keine innere Ruhe. Und Du findest auch keine innere Ausgeglichenheit und keinen Frieden in Dir.

Ich gebe Dir heute eine Strategie mit, mit deren Hilfe Du verstehst, wie Dein Kopf funktioniert und wie Du wieder für Ruhe und Gelassenheit sorgen kannst. Lass uns mit einer kleinen Metapher starten: Unser Kopf ähnelt von der Funktionsweise her einer Schneekugel. Diese Schneekugeln haben kleine Objekte in sich, die sich zunächst langsam bewegen. Wenn man Schneekugeln ein bisschen schüttelt, dann werden diese kleinen Objekte herumgewirbelt und man kann erst einmal nicht viel erkennen. Unser Kopf ähnelt so einer Schneekugel.

Wenn wir

  • in Bewegung sind,
  • uns fortbewegen,
  • Action wollen im Leben,

dann sind wir die ganze Zeit wie diese Schneekugel, irgendwann wirbeln die vielen Gedanken einfach nur noch herum. Jede einzelne Schneeflocke steht für einen Gedanken und es sind einfach so viele, dass wir fast nichts mehr erkennen können. Wenn Du aber wieder Klarheit haben willst, stell diese Schneekugel einfach mal hin, ohne sie zu bewegen und auch ohne äußeren Input zu geben. Du lässt sie einfach stehen. Du gibst keinen Impuls und lässt es zu keiner Bewegung kommen. Plötzlich entsteht Klarheit.

Klarheit

Ich glaube, dass fehlende Klarheit etwas ist, was uns im Leben in Wahrheit eigentlich verrückt macht. Es sind gar nicht die Ängste, der Stress oder Misserfolge, die ein Mensch hat, die uns nerven. Nein, was die Menschen innerlich unruhig und unzufrieden macht, ist fehlende Klarheit. Denn Du bist stark genug, um Wind ins Gesicht zu kriegen und trotzdem vorwärts zu kommen. Du bist stark genug dafür, dass Dir mal der Regen ins Gesicht peitscht im Leben und Du vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch mal den falschen Weg oder eine falsche Abzweigung im Leben nimmst. Aber das was uns im Leben verrückt macht, ist nicht klar sehen zu können.

Was wir selbst wollen wofür wir uns eigentlich selbst entschieden haben wofür hast Du Dich entschieden. Wofür triffst Du eine Entscheidung was Du in Deinem Leben willst denn es gibt nur zwei Möglichkeiten im Leben wie Dein Leben verläuft.

Entscheide Dich

Die erste Möglichkeit ist, Du entscheidest wie Dein Leben verläuft oder Du entscheidest eben nicht. Aber damit somit entscheidest Du, dass andere Menschen darüber entscheiden wie Dein Leben verläuft. Denk noch einmal an die Schneekugel: Indem Du aufhörst, sie die ganze Zeit zu schütteln, indem Du aufhörst, die ganze Zeit nachzudenken und zu reflektieren, was

  • in Deiner Kindheit geschehen oder
  • in Deiner Vergangenheit passiert ist,
  • was Du alles zu erledigen hast

Du musst mal für ein bisschen Ruhe sorgen.

Sorge für Stillstand

Wir brauchen mehr Input, mit dessen Hilfe der Verstand zur Ruhe kommt. Nur so kann er wieder Klarheit finden, um ihn dann wieder zu schütteln. Das ist ein Kreislauf. Jedoch schütteln die meisten Menschen die ganze Zeit diese Schneekugel im Kopf:

Sie

  • gehen von einem Seminar ins nächste
  • hören sich einen Podcast nach dem anderen
  • lesen drei Bücher gleichzeitig
  • schauen sich ein YouTube-Video nach dem anderen an
  • versuchen Ihre Firma vorwärts zu bringen
  • wollen ihrer Schwester oder ihrem Bruder zu helfen
  • versuchen ein oder zwei Kinder großzuziehen
  • helfen auch noch der Nachbarin mit den Kindern
  • kümmern sich um die Katzen ihrer Schwester
  • versuchen Ihrem Mann oder ihrer Frau, ihren Eltern oder den Schwiegereltern zu helfen
  • wollen mit dem Rauchen aufhören
  • probieren abzunehmen und sich gesünder zu ernähren.

Da frage ich mich, was ist denn los mit uns? So können wir keine Klarheit finden. Wir benötigen eine Entgiftung. Den Input zu reduzieren und für Ruhe zu sorgen bringt Klarheit.

Je weniger Du manchmal eine gewisse Zeit lang Deinen Kopf bewegst und nicht mehr mit äußerem Input nicht mehr mit Bewegung versorgst, desto mehr Klarheit findest Du auch wieder.

Zeit-Inseln

Sorg‘ für Zeit-Inseln in Deinem Leben, in denen Du einsam bist. Hier benutze ich ganz bewusst das Wort einsam. In diesen Phasen bist Du auf Deinem Handy nicht erreichbar, weil Du es weglegst oder auf Flugmodus schaltest. Unterhalte Dich auch nicht mit Freunden, Deinem Partner oder Kindern. Halte Dich fern von E-Mails, WhatsApp-Nachrichten, SMS oder Weiterbildungsbüchern. Lass keine äußeren Impulse zu!

Ich weiß, das ist im ersten Augenblick schwierig. Vielleicht denkst Du jetzt auch: „Was soll ich denn noch machen? Ich kann doch nicht einfach nichts tun.“ Du musst sogar nichts tun. Du brauchst ein Stückchen Langeweile, weil das Leben mit Kontrastformen zu tun hat. Und wenn Du keine Kontraste hast, wenn Du keine Ruhe in Deinem Leben – zumindest mal für kurze Zeiträume von vielleicht drei vier Stunden an einem Wochenende oder zwei Abende mit jeweils zwei Stunden oder einen kompletten Tag im Monat, wenn Du keine Ruhe findest.

Richte gezielt Ruhephasen ein

In dieser Phase kannst Du auch keinen Antrieb finden in Deinem Leben, wenn Du das Auto nicht mal abstellt. Kann es nicht auftanken. Da kannst Du immer weiterfahren und weiterfahren aber irgendwann bleibt das Auto stehen. Und genauso ist es bei uns auch Sorge für Detox-Zeiten. Das bedeutet ganz konkret: Nimm Dir Deinen Terminkalender jetzt jetzt nach dem Lesen dieses Blogs und vergib Termine für Deine Ruhephasen. Warte nicht darauf bis es mal ruhiger wird.

Ich weiß nicht wie Dein Leben in den letzten Monaten, Wochen oder vielleicht sogar Jahren gewesen ist. Aber das Leben wird überall irgendwie immer turbulenter. Die Dinge laufen immer schneller, wir erhalten immer mehr Impulse und immer mehr Aufgaben, verbunden mit immer mehr Stress und größeren Herausforderungen. Dann geht es Dir wie den allermeisten Menschen. Und deswegen dürfen wir es nicht dem Leben oder dem Zufall überlassen, wie unser Leben verläuft. Erst recht darfst Du es nicht dem Willen und dem Verständnis und der Aufmerksamkeit anderer Menschen überlassen, die dafür sorgen, dass Du manchmal Ruhezeiten hast. Diese Ruhezeiten musst Du Dir selbst geben.

Mach einen Plan

Deswegen nimm Deinen Kalender und plane die nächsten 14 Tage oder vielleicht sogar vier Wochen jeden Tag eine freie Stunde für Dich ein: keine Informationen, kein Fernsehen, sondern Ruhe, Meditation und vielleicht eine schöne Musik, um runterzukommen. Wenn täglich eine Stunde für Dich zu viel ist, dann ist das kein Problem: Reserviere Dir zweimal in der Woche eine Stunde oder auch einmal in der Woche eine halbe Stunde aber fang an und erzähl mir nicht, Du hättest keine Zeit. Fang an, egal wie klein der Zeitraum ist.

Vielleicht sind es morgens zehn Minuten jeden Tag. Zehn Minuten sind über eine Stunde in der Woche und das sind über vier Stunden – also ein halber Arbeitstag im Monat – sind fast eine Woche Detox. Erklär auch den Menschen in Deinem Umfeld, weshalb Du das tust. Einige werden nicht begeistert davon sein, dass Du in dieser kurzen Zeit nicht mehr ansprechbar bist. Sie haben gelernt, dass Du immer ansprechbar bist, deshalb erkläre ihnen, was Du hier machst und bitte sie um Unterstützung. Mach aus Deinen Mitmenschen Verbündete, die Dich bei diesem Projekt unterstützen.

Und ganz ehrlich: Vielleicht kannst Du ein Beispiel dafür sein, dass sie das für sich auch möchten. Vergib Termine, nutze Deinen Terminkalender oder Dein Handy oder was auch immer für Dich selbst und vergib Zeit-Inseln, um Ruhe zu finden. Und dann, wenn Ruhe und Klarheit herrschen, dann macht es auch wieder verdammt viel Spaß, sich zu bewegen und sich zu erfreuen am Leben, in dem auch viel passiert. Und dann kannst Du mit Action, Freude und viel Energie auch wieder durchs Leben gehen.

Sorge für Ruhe im Kopf

Warte nicht darauf, dass jetzt irgendwas passiert und lies nicht gleich den nächsten Blog oder geh zur nächsten Aufgabe, sondern nimm Dir ein Blatt Papier oder Deinen Kalender und leg die nächste Pause für Dich sofort fest. Sorg für Ruhe in Deinem Kopf. Wenn Du die Stimme Deines Herzens hören möchtest, musst Du dafür sorgen, dass in gewissen Zeiträumen der Kopf leiser ist als das Herz. Und der Kopf wird erst dann leise, wenn Du eine gewisse Zeit den Input von außen abschaltest.

Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg. Ich freue mich, wenn wir uns demnächst vielleicht sogar auf einem meiner Seminare sehen.

Liebe Grüße

Dein Steffen Kirchner

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8 Gedanken zu „So sorgst Du für mehr innere Ruhe

  1. Lieber Steffen,
    du hast es genau getroffen. Im Moment wirbeln wirklich die Gedanken wie Schnee in der Glaskugel. Ich bin sehr unruhig, weil ich nach Wegen suche, um in meinem Job wieder zur Ruhe zu kommen, meinen Erfolg im Nebenberuf aufbauen will, die Beziehung nicht so richtig läuft und, und, und. Überall habe ich eine Entscheidung getroffen und habe jetzt Angst, diese umzusetzen. Das macht das Wirbeln im Kopf nicht besser. Weil ich nicht sicher bin, wo ich anfangen soll. Arbeit, Nebenberuf, Beziehung?

  2. Wunderschöner Artikel zu nachdenken. Ich gönne mir praktisch jeden Tag Ruhe in der Natur oder im Eigenheim und habe für mich gemerkt, dass es mir einfach gut tut. Auch im Eigenheim habe ich einiges verändern lassen um entspannende Atmosphäre zu schaffen. Wie Möbel in grünen pastellfarben und eine Natursteinwand. Das ist Wellness für die Seele… ;)

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