5 Schritte, wie Du Deinen Weg findest

Jeder von uns hat sich schon einmal folgende Frage gestellt: Wie finde ich eigentlich meinen Weg im Leben? Ich zeige Dir jetzt die fünf entscheidenden Schritte, wie Du Deinen Weg im Leben findest und ihn auch begehen kannst.

Wir alle haben eine Art inneres Navigationssystem und alles, was Du in Deinem Leben willst hat Zielkoordinaten. Egal ob in einer Partnerschaft, finanziell, beruflich, gesundheitlich oder Deine Persönlichkeitsentwicklung betreffend, alles im Leben hat diese Zielkoordinaten. Wenn Du diese Koordinaten kennst, kannst Du sie in so ein Navigationssystem eingeben und das Navigationssystem führt Dich zuverlässig dorthin. Es gibt übrigens auch unterschiedliche Wege, wie man dorthin kommt.

  1. Entscheide Dich

Aber lass uns gleich mal mit dem ersten Schritt anfangen. Angenommen Du sitzt im Auto und Du möchtest jetzt von dem Punkt, an dem Du Dich gerade befindest, irgendwo hinkommen und Du hast ein Navigationssystem. Was machst Du denn als Erstes? Die meisten Leute sagen: „Ja klar, ich gebe jetzt einfach mal das Ziel ins Navigationssystem ein.“ Aber das ist nicht die richtige Antwort. Das ist erst Schritt 2, das Ziel anzugeben. Der erste Schritt ist ein ganz anderer: Bevor Du das Ziel ins Navigationssystem eingibst, muss doch etwas davor in Dir passieren. Du triffst eine innere Entscheidung, dass Du von dort, wo Du jetzt bist, weg willst.

Die Entscheidung ist der erste Schritt: Du brauchst einen ganz klaren Willen und eine Entscheidung, Dich entweder von dort, wo Du jetzt bist, weg zu bewegen oder um Dich – und das ist eigentlich der wichtigere Schritt – Dich auf etwas hin zu bewegen.

Es geht darum, irgendwann auch mal loszufahren und wenn Du ein Navigationssystem hast, heißt das noch lange nicht, dass Du irgendwo ankommst, auch wenn Du von etwas weg willst. Es ist natürlich schon mal gut, dass Du das weißt, um Dich überhaupt einmal in Bewegung zu setzen. Die Frage ist bloß, ob das überhaupt dahin führt, wo Du wirklich hin willst.

Wenn Du zum Beispiel jetzt im nasskalten Herbst oder Winter in Frankfurt sitzt und Du möchtest in wärmere Gefilde, dann solltest Du tendenziell eher in Richtung Süden fahren und nicht in den Norden. Einfach blind los zu laufen, hilft erstmal nicht unbedingt weiter. Manchmal ist es gut, sich erstmal einfach in Bewegung zu setzen, aber besser ist es, dass Du eine klare Entscheidung dafür triffst, wo Du hinwillst.

  • Definiere Deinen Ziel-Willen
  • Wohin willst Du?
  • Triff dafür die Entscheidung
  • Sei mental praktisch schon am Ziel

Bevor Du physisch am Ziel sein kannst, musst Du zuerst in Deinem Kopf dort sein. Wenn Du dieses Ziel für Dich in Deinem Kopf definiert hast und eine klare Entscheidung in Dir getroffen hast, wo Du hinwillst, dann erst erfolgt der zweite Schritt.

  1. Definiere das genaue Ziel

Indem Du jetzt Deine Koordinaten und Deinen Zielpunkt in das Navigationssystem eingibst, hast Du Dein genaues Ziel definiert. Du sagst nicht mehr einfach nur: „Ja, ich will weg von hier.“ Du sagst auch nicht: „Ich will nur in den Süden.“ Sondern Du sagst ganz klar: „Ich möchte nach Italien, Verona, Straße X, Hausnummer X.“ Damit definierst Du jetzt ganz konkret das Land, die Stadt, die Straße und die Hausnummer. Du definierst Dein endgültiges Ziel.

So machst Du es mit Deinen persönlichen Zielen auch, Du hast ein Zielbild, das Du in Dein Bewusstsein eingebrannt hast.

  1. Fahr los

Nachdem Du Dich entschieden hast und Dein Zielbild vor Augen hast, geht es darum loszufahren. Das ist ein wichtiger Schritt, zu dem viele Menschen gar nicht erst kommen, weil sie den ganzen Tag ihr Navigationssystem programmieren. Sie setzen sich ein Ziel nach dem anderen und erstellen sich eine Zielcollage nach der anderen, was aber komplette Selbstverarschung ist, weil sie niemals losfahren. Dieses Losfahren hat viel mit Vorbereitung zu tun:

  • man muss Auto fahren können, das heißt eine Ausbildung, den Führerschein machen
  • dafür muss man lernen
  • der Tank muss voll sein
  • es gibt Verkehrsregeln, die einzuhalten sind

Wenn Du einen Punkt davon aber missachtest und trotzdem losfährst, kann Deine Fahrt in einer Katastrophe enden. Also sorge dafür, dass Du auch sicher und gut losfahren kannst.

Du kannst es Dir so vorstellen: Die meisten Menschen sitzen in ihrem Leben in ihrem Auto, geben Dinge in ihr Navigationssystem ein und warten, ohne dabei etwas zu tun… das Beamen ist allerdings noch nicht erfunden. Genauso wenig ist es im Leben hilfreich, Dir eine Zielsetzung zu machen und dann zu sagen: „Irgendwann werde ich schon mal dort sein.“ Nein, Du musst die Spielregeln kennen, Du musst auch etwas investieren. Du musst losfahren wollen, aber auch losfahren können.

  • Lerne neue Fähigkeiten
  • Versuche, Neues zu tun
  • Werde besser in einer Sache und werde Experte
  • Können kommt von Wissen

Losfahren hat damit zu tun, sich auch mal anzustrengen und einen gewissen Aufwand zu investieren.

  1. Akzeptiere Umleitungen

Wenn Du auf diesem Weg nach Verona in den Süden bist, wo es schön warm ist, dann wird es auf diesem Weg dorthin mit Sicherheit auch mal Stau geben. Vielleicht ist eine Straße gesperrt. Das Navigationssystem wird es Dir sagen. Es ist wichtig, dass Du auch darauf hörst. Natürlich kannst Du auch eigene Wege gehen. Manchmal ist auch eine Ampel rot. Das heißt, Du musst stehen bleiben. Akzeptiere Deinen Weg, der nicht einfach nur so eine Autobahn ist, die gerade irgendwie 700 km in eine Richtung führt. Nein, es wird Schlangenlinien geben, Du musst mal über einen Berg drüber, der richtig hoch ist und der Dich vor Schwierigkeiten stellt. Es wird Staus geben. Es wird Umleitung geben.

Akzeptiere, dass es Umleitungen gibt. Akzeptiere, dass das Erreichen mancher Ziele vielleicht mal länger dauert als es Dein Navigationssystem vorausgesagt hat. Die Verkehrslage – Deine Lebenssituation hat sich geändert. Dabei ist es wichtig, dass Du deshalb doch jetzt nicht stehen bleibst und zurück fährst oder plötzlich das Ziel änderst. Wenn Du es ernst meinst, dann willst Du nach Verona und Du akzeptierst, dass manche Dinge im Leben auch einfach manchmal länger brauchen als geplant. Du kannst die Taktik ändern, wie Du zum Ziel kommst, aber Du solltest nicht Dein Ziel ändern. Ändere manchmal den Weg zum Ziel, aber ändere nicht Dein Ziel.

  1. Es gibt immer eine Route zu Deinem Ziel

Für mich persönlich war es eine Schlüssel-Erkenntnis in den letzten ein bis zwei Jahren. Du kennst das bestimmt beim Autofahren vom Navi auch. Manchmal denken wir, dass der Weg, den das Navigationssystem uns vorschlägt, Quatsch sei. „Ich weiß es besser, ich habe einen besseren eigenen Weg.“ Wenn das Navi also sagt, Du sollst in 200 Metern rechts abbiegen, biegst Du links ab, weil Du dieser Überzeugung bist und manchmal ist es ja auch der schnellere Weg.

Aber ehrlich gesagt, gibt es meistens keine Abkürzungen zum Ziel. Manchmal wählen wir aber auch unbewusste einen anderen, vermeintlich falschen Weg. Vielleicht hast Du auch eine Anweisung des Navigationssystems einfach überhört, das heißt das Leben hat Dir einen Tipp gegeben, es hat Dir eine Chance gegeben, aber Du

  • hast die Chance übersehen
  • wolltest sie nicht nehmen
  • konntest sie nicht nehmen, weil etwas andres dazwischen gekommen ist
  • warst nicht bereit dafür
  • hast Dich nicht getraut
  • bist einfach links abgebogen, statt rechts wie es das Navi vorgeschlagen hat

Ich kenne diese Situationen. Weißt Du, was das Wichtigste ist? Das Navi bewertet Dich nicht. Das Navi wird nicht wütend und sagt: „Hey, Du Depp, ich habe doch gesagt, Du sollst rechts abbiegen, jetzt bist Du wieder links abgebogen, wie schon vor 5 km.“ Nein, das Navigationssystem bleibt immer ruhig und es ist immer freundlich. Es berechnet Dir eine neue Route und begleitet Dich weiter.

Für mich ist die Schlüssel-Erkenntnis: Das Leben ist genauso. Das Leben verurteilt Dich nicht, wenn Du Chancen in Deinem Leben, also Abzweigungen oder andere Wege bisher noch nicht nehmen konntest. Manchmal dauert es eben ein bisschen länger. Das Leben bestraft Dich nicht für die Entscheidungen, die Du triffst. Es wird Dich niemals bestrafen. Das Leben wird Dir immer wieder eine neue Route berechnen. Es ist ganz wichtig, dass Du das für Dich mitnimmst: Es gibt immer eine Route zu Deinem Ziel. Die Route wird neu berechnet und es gibt einen neuen Weg. Ja, der dauert dann manchmal vielleicht ein bisschen länger oder verläuft anders als ursprünglich geplant.

Ganz egal, wie viele Ausfahrten Du in Deinem Leben schon genommen hast, oder vielleicht auch mal übersehen hast, es gibt immer einen Weg und das Leben berechnet die neue Route jede Sekunde neu für Dich!

Hab Mut und Zuversicht, Deinen Weg weiterzugehen. Folge Deiner inneren Stimme, sie ist Dein Navigationssystem. Fass Dein Ziel klar ins Auge und geh Deinen Weg!

Dein Steffen Kirchner

PS: Willst Du noch mehr über Deine inneren Ziele erfahren und wie Du auf Dauer privat wie beruflich erfolgreich wirst? Dann bist Du bei der ERFOLGSOFFENSIVE genau richtig! Wie Du in ganz einfachen Schritten zum Erfolgsmagneten wirst, erfährst Du in meinem kostenlosen Webinar!

2 Gedanken zu „5 Schritte, wie Du Deinen Weg findest

  1. Das sind ein paar wirklich gute und anschauliche Tipps!

    Vor allem das Akzeptieren der Umleitungen finde ich wichtig. Das hat mir selbst auch schon des Öfteren geholfen.

    Liebe Grüße

    Chris

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.