3 Schlüsselfaktoren, um für immer motiviert zu sein

Es gibt drei Schlüsselfaktoren, mit denen Du für immer motiviert bleiben und Deine Motivation pflegen und auch schützen kannst. So sorgst Du dafür, dass Du Deine Motivation nicht verlierst. Es geht nicht darum, Deine natürlich vorhandene Motivation besser zu machen. Du solltest nur aufpassen, dass Du ein paar Dinge nicht missachtest und damit Deine Motivation zerstörst. Jüngstes Beispiel für so einen Fehler ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Weshalb sie unter anderem jetzt erstmals in der Vorrunde der Weltmeisterschaft ausgeschieden ist, erfährst Du in diesem Blog.

Mich motivieren immer wieder die tollen Kommentare zu meinem Blog oder tollen 5-Sterne-Bewertungen meines Podcasts. Zum Beispiel von Stichling64: „Inspiration ist garantiert! Steffen bringt die Dinge auf den Punkt. Fundiert, kompetent, mit großem Engagement und Leidenschaft. Ich freue mich auf jede neue Folge!“ Wow, vielen herzlichen Dank!

Oder Petersen9999: „Erstklassige Inspiration! Nach Besuch der ERFOLGSOFFENSIVE habe ich nun wirklich schon einige Podcasts auf dem Weg zur Arbeit im Auto gehört und bin wirklich begeistert. Danke für so viel Inspiration und neue Denkanstöße. Toll, dass Du so etwas anbietest. Ich glaube, dass Du vielen Menschen weiterhilfst. Liebe Grüße, Peter.“ Dankeschön! Ich würde mich freuen, wenn auch Du wie Peter mir bei iTunes eine 5-Sterne-Bewertung gibst oder unter diesen Blog Deine Erfahrungen mit mir teilst.

Heute teile ich mit Dir drei Schlüsselfaktoren, um für immer motiviert zu bleiben.

  1. Verabschiede Dich von der Illusion des Aufstiegs zum Glück

Erfolg macht nicht glücklich. Vielleicht ist das jetzt merkwürdig, das von einem Erfolgstrainer wie mir zu lesen, dessen größtes Seminar ERFOLGSOFFENSIVE heißt. Aber es ist so. Es ist eine Illusion, dass unser Aufstieg glücklich mach. Erfolg kann auf Dauer auch demotivieren, wenn man falsch damit umgeht.

Unsere deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist als Titelverteidiger ins Turnier gegangen. Vor vier Jahren waren sie sehr erfolgreich, als sie den WM-Titel holten. Mit dem Status des Weltmeisters und den Titel verteidigen zu müssen, sind sie ins Turnier gestartet. Dies ist eine große Bürde, wenn man es mental nicht richtig einordnet. Wenn es also für jemanden darum geht, etwas Gewonnenes nicht mehr zu verlieren, dann bedeutet es im Umkehrschluss, dass ich nichts Neues mehr gewinnen kann. Wenn der Erfolg nur noch verwaltet oder festgehalten wird, dann ist das gefährlich. Und genau das ist der Mannschaft von Bundestrainer Jogi Löw passiert. Wenn Du in Deinem Leben aber versuchst, etwas Erreichtes festzuhalten, produzierst Du einen biochemischen Cocktail in Deinem Körper, der Dir schadet. Denn das, was uns im Leben motiviert, ist nicht die Bewahrung, sondern die Entwicklung von neuen Dingen.

Es gibt drei Denkebenen:

  1. Entwicklung
  2. Bewahrung
  3. Zerstörung

Die gefährlichste Ebene ist die der Bewahrung. Hier versuchen wir, etwas Bekanntes oder Erreichtes auf Dauer zu duplizieren. Doch es ist Deine Aufgabe, Dich neu zu erfinden oder neue Dinge zu erreichen. Es geht nicht darum, ständig neue Gipfel zu erreichen.

Beim Bergsteigen brauchst Du Stunden oder Tage, um den Berg zu besteigen. Allein das Training benötigt Wochen, Monate oder gar Jahre. Wie lange bleibst Du dort oben? Es geht ja auch irgendwann wieder weiter. Egal ob Du ihn erklimmst oder scheiterst – es geht immer weiter. Und es geht in beiden Fällen wieder nach unten.

Irgendwann im Leben hast Du den höchsten Gipfel, den es gibt reicht, erreicht. Doch wenn Du noch nie gelernt hast, wie man unfallfrei wieder nach unten kommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass Du dabei stürzt und unglücklich wirst.

Rückschläge für Dich nutzen

Wer mit Freude im Leben einen Gipfel erklimmen will, sollte auch Freude beim Abstieg empfinden. Ganz egal, ob es gerade nach oben oder nach unten geht. Wenn Du dauerhaft motiviert bleiben willst, löse Dich von dieser Illusion. Je länger Du Dich weigerst, den Abstieg als Teil der Reise zu akzeptieren, desto größer ist die Gefahr zu fallen. Auch dieser Teil kann wahnsinnig motivieren. Oliver Kahn hat einmal gesagt: „Niederlagen sind viel wichtiger als Siege. Denn da erfährst Du, wer Du bist.“

Das Gesetz der Harmonie und das Gesetz des Ausgleichs treffen hier aufeinander. Viele Menschen, dass der Abstieg, dieser Rückschritt mit einer Niederlage. Nicht der Abstieg ist das Problem, sondern die Interpretation dieses Abstiegs. Denk mal über Folgendes nach: Welche große Sache bist Du in Deinem Leben bereit loszulassen, um wieder eine neue große Sache in Angriff nehmen zu können?

Wenn Du in Deinem Leben nicht komplett unterfordert bist, und Du etwas Großes in Angriff nehmen willst, dann wird es viel Zeit, Energie und Aufmerksamkeit kosten. Wenn Du aber schon bei 80 oder 90 Prozent bist, sind diese zusätzlichen 50 Prozent, die Du abrufen musst, um das neue Ziel zu erreichen, zu viel. Du musst bereit sein, etwas anderes Großes loszulassen, um etwas Neues schaffen zu können.

  1. Die Aufgabe der Selbstgefälligkeit

Wer für immer motiviert bleiben will, muss seine Selbstgefälligkeit aufgeben. Wir wollen uns immer selbst gefallen. Das führt dazu, dass wir versuchen, mit uns selbst zufrieden zu sein. Zufriedenheit führt aber zur Reduktion von Aktivität und Kreativität. Zufriedenheit führt zu Stillstand. Ein gewisses Maß an Unzufriedenheit ist sehr wichtig, um dauerhaft motiviert zu sein. Damit ist nicht Unglück oder Undankbarkeit gemeint, aber ich zum Beispiel bin absolut nicht zufrieden – im Sinne der Selbstzufriedenheit. Ich bin ebenfalls nicht zufrieden. Das heißt nicht, dass ich unglücklich mit meinem Job oder meinen Seminaren wäre. Nein, ich will mich und das, was ich zu geben habe, stetig weiterentwickeln.

Es gibt einen schönen Satz aus Asien: „Wenn Du Meister bist in einer Sache, werde wieder Schüler.“ Verwalte nicht nur Dein Wissen, sondern begib Dich wieder in die andere Rolle. In die Rolle des Lernenden, der

  • neugierig ist
  • auch mal Fehler macht
  • „dumme“ Fragen stellt
  • scheitert
  • nicht perfekt ist

Es geht nicht darum, wie ein weißer Ritter über Erfolgsberge zu reiten, sondern sich etwas Neues zu trauen. Für mich war das vor zehn Jahren auch so, als ich mit diesem Job angefangen habe. Ich hatte Angst vor Menschen zu sprechen und glaubte nicht daran, dass mal jemand für meine Motivationsvorträge Geld bezahlt. Doch ich wurde besser und es wurden plötzlich aus zehn gleich fünfzig oder hundert Vorträge im Jahr. Mittlerweile weiß ich, dass ich viel Geld damit verdienen kann, indem mich Firmen zu Themen wie Leistungsfähigkeit, mentale Stärke oder Führung von Mitarbeitern buchen. Doch ich habe eine neue Seminarform der öffentlichen Seminare ebenfalls in meinem Repertoire etabliert, um auch Dir den Zugang zu diesem Wissen zu ermöglichen.

Wenn Du einen Tag oder ein ganzes Wochenende arbeitest und ihnen etwas fürs Leben beibringst. Mein Team und ich mussten zunächst erstmal lernen, wie man Vertrieb für so große Seminare macht, Social Media sinnvoll betreibt und Leuten die Tickets richtig anbietet. Dieses Überwinden dieser Hürden hat meine Motivation gehalten und motiviert mich weiterhin. Es wird sicherlich bald mal etwas dazu kommen oder sich verändern. So habe ich auch immer wieder festgestellt, dass es gut ist, mal wieder Schüler in einer Sache zu werden. Vielleicht willst Du eine neue Sprache, Sportart oder ein neues Musikinstrument lernen. Es geht darum, den Körper und Muskelgruppen mit neuen Herausforderungen zu fördern. Ich habe das Kajakfahren für mich entdeckt, was für einen Tennisspieler ziemlich weit weg ist. Aber es ist so spannend und motivierend, wie der Körper sich verhält. Und es macht großen Spaß.

In Unternehmen erzählen mir die Leute oft, dass sie ja schon über 15 Jahre Berufserfahrung verfügen, aber dass sie in einem Motivationsloch stecken. Sie seien ja schon so lange dabei und deshalb sei die Motivation nicht mehr wie am Anfang. Die Motivation ist bei diesen Menschen allerdings deshalb nicht mehr so hoch, weil sie das, was sie in den ersten beiden Jahren gelernt und gemacht haben, seitdem immer wieder nur wiederholen. Dieses Phänomen gibt es bei Lehrern aber auch in jedem anderen Berufsstand. Viele entwickeln nichts Neues, sondern machen Jahr für Jahr oder gar Tag für Tag das gleiche.

  1. Ablegen des Neugier-Fetischismus

Es gibt Menschen, die versuchen ständig etwas Neues. Sie starten ein neues Projekt, wechseln aber die ganze Zeit schnell zu weiteren Projekten, ohne in der Tiefe etwas zu ergründen. Sie sind immer auf der Jagd nach neuen Reizen und aufgaben. Doch sie sind nicht Meister in einer Sache. Deshalb sei nicht ständig Schüler in einer neuen Sache. Werde zuerst Meister in einer Sache!

Was willst Du bewirken? Das, wofür Du Dich entschieden hast, solltest Du in allen Facetten erleben. In einer Partnerschaft geht es doch zum Beispiel nicht darum, eine Frau oder einen Mann kennenzulernen, sechs Monate in allen möglichen Stellungen Sex zu haben und danach zu sagen: „So, das reicht und jetzt will ich wieder was Neues!“

Wenn Du nicht entdeckst, was Du mit diesem Menschen alles erleben und erreichen kannst, dann macht das unglücklich. Du willst doch nicht dauerhaft ein Suchender sein. Auch in der Beziehung kann es gut tun, mal wieder Schüler zu sein und voneinander zu lernen. Gleiches gilt für den Beruf. Es geht nicht darum, zwölf verschiedene Berufe oder Anstellungen zu haben. Sondern versuche, Dich in verschiedenen Bereichen Deines Berufs neu zu erfinden oder daraus einen neuen Beruf zu erfinden.

Es geht nicht darum, ständig alles zu wechseln. Diese Leute, die dem Neugier-Fetischismus verfallen, bleiben immer nur an der Oberfläche, aber sie gehen nie wirklich in die Tiefe. So entsteht ein mangelnder Erfolg. Du erfährst kein Wachstum und entwickelst Dich nicht weiter, weil Dir die Tiefgründigkeit fehlt. Das Resultat ist mangelnde Motivation.

Motivation kommt durch fokussiertes Lernen von Neuem und der gezielten Verbesserung des Gelernten. Erkenne in dem Gelernten neue Dimensionen.

Die drei Schlüsselfaktoren

  1. Löse Dich von der Illusion, dass der Aufstieg Dich glücklich macht. Erfolg allein macht nicht glücklich. Es geht darum, auch den Abstieg anzunehmen. Denn im Rückschritt und Misserfolg, erkennst Du, wer Du wirklich bist.
  2. Sei nicht selbstgefällig. Sei nicht nur Meister, sondern werde auch Schüler in einer Sache. Lerne immer weiter und sei nicht einfach zufrieden.
  3. Spring nicht wie ein Neugier-Fetischist von einer Sache zur anderen, sondern geh in die Tiefe.

Ich hoffe Dir helfen diese Denkanstöße, um auf Dauer motiviert zu sein und Dich lebendig zu fühlen.

Dein Steffen Kirchner

 

PS: Hast Du Lust, noch tiefer in das Thema Erfolg und Motivation einzusteigen? Dann komm zur ERFOLGSOFFENSIVE. Ich freue mich auf Dich!

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