Der größte Irrtum bei Zielen und Visionen

Es gibt viele Menschen, die hoch hinaus möchten. Sie verdienen 3.000 Euro im Monat und möchten aber 10.000 oder gar 30.000 Euro verdienen. Menschen haben Träume und Visionen. Nicht alle trauen sich, diese auch auszusprechen. Sie scheitern oft schon daran, weil sie sich zu kleine Ziele setzen. Hier passt ein bekanntes Erfolgszitat: „Wenn Du Großes erreichen willst, hör auf, Dir kleine Ziele zu setzen.“

Sag bei Deinem großen Traum nicht: „Das ist doch utopisch!“ Bei Träumen geht es genau darum. Wir haben oftmals eine völlig falsche Vorstellung davon, was der Sinn von großen Träumen und Visionen ist.

Visionen sorgen für Wachstum

Der Sinn von großen Visionen ist nicht, dass Du sie genauso erreichen musst. Große Träume sollen Deinen Kopf anregen und Dein Handeln verändern und nach vorn treiben. Du musst anfangen, aktiv zu werden. Es spielt keine Rolle, ob Du dort auch jemals ankommst.

Ziele auf den Mond, wenn Du auf den Gipfel von einem Berg willst. Denn zum Mond wirst Du niemals kommen, aber ein anderes großes Ziel erreichen. Wenn man mal nicht vorwärts kommt oder einen Rückschlag hat, geben viele Menschen auf.

Wenn ich mit Vorträgen an Schulen bin, hole ich meistens zwei sportliche Schüler auf die Bühne. Diese frage ich dann: Wie viele Liegestütze schafft ihr maximal? Da kommt dann in der Regel 20 als Antwort. Von mir erhalten sie dann das Ziel von 120 Liegestützen – und es lacht der ganze Saal. Dann machen sie gemeinsam die Liegestütze, während ihre Mitschüler sie anfeuern. Was sie schaffen, sind meistens 25 bis 30 Liegestützen. Also haben sie ihr eigenes Maximalziel übertroffen, weil sie motivierter waren. Jeder von uns wusste, dass sie es nicht schaffen würden. Aber wenn ich ihnen dieses Ziel nicht gegeben hätte, hätten sie bei ihrem persönlichen Limit aufgehört.

Keine Angst vorm Scheitern

Wir begrenzen uns selbst durch so kleine Ziele. Wir glauben, dass wir nur dann etwas wert sind oder für etwas anerkannt werden, was wir auch auf jeden Fall schaffen können. Dafür darf das Ziel natürlich nicht zu groß sein. Doch wenn Du im Leben wirklich etwas Großes erreichen willst, musst Du auch bereit sein, öfter mal zu scheitern. Du brauchst so große Ziele, dass überhaupt auch die Möglichkeit besteht, dass Du mal ein Ziel nicht erreichst.

Das Gefährlichste im Leben für unseren Erfolg sind nicht die großen Ziele, die wir nicht erreichen. Das Gefährlichste sind die zu kleinen Ziele, die wir zu schnell erreichen.

Die Wandlungsquote

In meiner Branche gibt es einen Begriff – die Wandlungsquote. Sie beschreibt die Anzahl der Aufträge in Abhängigkeit zu den Anfragen. Bei 200 Anfragen und daraus 100 resultierenden Aufträgen hätte ich eine Wandlungsquote von 50 Prozent.

Das Interessante ist: Die wirklich Erfolgreichen in meiner Branche haben eine relativ niedrige Wandlungsquote. Sie sind bereit, ihren Preis so hoch zu setzen, dass sie deutlich weniger Jas bekommen, als Neins. Früher war mein Preis so niedrig, dass ich zwar wie ein Verrückter gearbeitet habe, aber die Umsätze im Verhältnis zum Aufwand überschaubar waren. Damals hatte ich eine Wandlungsquote von 80 bis 90 Prozent. Heute habe ich vielleicht eine Wandlungsquote von 30 Prozent. Ich bin aber deutlich weiter gekommen, ich arbeite mit besseren Leuten und der Umsatz hat sich vervielfacht.

Hohe Zwischenziele

Setz Dir große Träume und setz dir hohe Zwischenziele, die erreichbar sind. Aber die Vision muss nicht 1:1 erreichbar sein. Die Erreichungsquote, also die Wandlungsquote dieser Ziele darf nicht 100 Prozent betragen.

Wenn Du jedes Deiner Ziele erreichst, die Du Dir setzt, dann sind deine Ziele zu klein. Dann ist auch Dein Anspruch zu klein. Du kannst nicht immer alles sofort schaffen. Aber Du kannst deutlich mehr schaffen, als Du glaubst.

Dein Steffen Kirchner

 

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