Warum es kein passives Einkommen gibt

Träumst auch Du vom passiven Einkommen? Vorsicht! Es gibt einen großen Denkfehler beim Thema Passives Einkommen. Wenn Du diesen Denkfehler erkennst, kannst Du finanziell sehr erfolgreich werden.

Erkennst Du ihn nicht, wirst Du weder ein passives Einkommen entwickeln, noch jemals finanziell erfolgreich werden.

Märchen vom finanziellen Erfolg durch passives Einkommen

Es ist eines der größten Missverständnisse der letzten Jahre: Finanzieller Erfolg durch passives Einkommen. Ohne viel arbeiten zu müssen, sei es Geld mit Immobilien oder online zu verdienen. Durch diese Suggestionen wird Dir und vielen anderen Leuten der Bär aufgebunden, das Geld käme ganz von alleine. Denn passives Einkommen ist ein Geldstrom, der automatisch Geld auf Dein Konto spült.

Wenn Du angestellt oder auch selbständig bist, ist Dein Einkommen jedoch erstmal an Deine Tätigkeit gekoppelt. Du tust etwas, wie als Friseur Haare zu schneiden, und wirst dafür bezahlt. Dein Einkommen ist also direkt verwoben mit dem Einkommensstrom. Beim passiven Einkommen kommt indes Geld auf Dein Konto, während Du etwas anderes tust.

Passives Einkommen erarbeiten

Es gibt drei Möglichkeiten, passives Einkommen zu erschaffen:

  1. Einkommen aus Geldanlagen (Fonds, Immobilien)
  2. Network-Marketing (Provision über Empfehlungsgeschäfte)
  3. Digitale Info-Produkte im Internet (E-Book, Videokurs, Blog)

In diesen Fällen musst Du nur einmal Zeit in Dein jeweiliges Produkt investieren. Im Anschluss kannst Du auch andere Dinge tun, während Kunden Deine bereits erstellten Inhalte bezahlen und nutzen. Beim Network-Marketing baust Du eine Struktur mit Empfehlungsgeschäften auf, die gut sind und Produkte empfohlen werden und Du über Provision Geld verdienst.

Als Unternehmer aktiv werden

Wer aber glaubt, dass er nichts tun müsse, wird nicht erfolgreich sein. Das Ganze hat nämlich einen Haken: Wenn Du Dir wirklich passive Einkommensströme erschaffen willst  – was sinnvoll ist, denn es gibt Dir Freiheit in Deinem Tun – dann gibt es zwei Optionen, diese zu realisieren: Du musst aktiv werden. Werde Unternehmer oder Investor.

Als Unternehmer musst Du Dir ein Business aufbauen. Dabei kannst Du auch Mitarbeiter einstellen, die für Dich arbeiten. Als Investor investierst Du Dein Geld in bereits existierende Unternehmen oder legst es gewinnbringend an. Dies lohnt sich aber oft erst ab sehr hohen Summen (ab 200.000 Euro für 5 Prozent anstatt 20.000 für 8 oder 9 Prozent).

Investier es schlau, damit Du eine Verzinsung Deines investierten Kapitals erzielst. Wenn Du Dich aber nur auf die faule Haut legen willst, wirst Du scheitern. Du musst bereit sein, Dich weiterzuentwickeln. Es gibt keinen erfolgreichen Unternehmer oder Investor, der passiv ist und nichts tut. (Außer diejenigen, die so viele Millionen auf dem Konto haben, dass deren Geld tatsächlich von selbst allein durch die Verzinsung arbeitet.)

Lebensglück durch Arbeit für die finanzielle Unabhängigkeit

Glücklich und frei wirst Du durch diese Passivität nämlich nicht. Freiheit bedeutet, dass Du entscheiden kannst, was Du tun kannst und mit wem oder wo. Aber im Endeffekt geht es immer um Arbeit.

Im Leben geht es um persönliches Wachsen und ums Geben. Anderen Menschen zu helfen, etwas zu erschaffen, von dem andere Menschen einen Nutzen haben und Dir Geld dafür geben.

Nehmen wir direkt mich persönlich als Beispiel: In diesem Moment fließt Geld auf mein Konto, während ich diesen Blog schreibe. Gleichzeitig buchen Leute meine Seminare oder kaufen eins meiner Bücher. Ein hohes Maß an Aktivität bringt den finanziellen Erfolg – auch im passiven Einkommen. Zudem helfe ich durch meine Arbeit anderen Menschen.

Werde mit meiner Hilfe ein erfolgreicher Unternehmer

Ich persönlich empfehle Dir, werde Unternehmer. Schließlich benötigst Du für ein erfolgreiches Investment ein bereits großes Kapital. Wieviel Geld hast Du überhaupt zur Verfügung? Fang an, auch Einkommensströme zu schaffen, um irgendwann etwas investieren zu können.

Bau Dir Dein eigenes Business auf und bleib im Anschluss nicht nur ein Selbständiger, sondern gründe ein Unternehmen. Der Selbständige hat nämlich das Problem, dass er diese passiven Einkommensströme nicht so leicht abkoppeln kann. Schließlich führt die Arbeit der Selbstständigkeit direkt ins Einkommen. Aber der Unternehmer kann Einkommen erschaffen, ohne dass er direkt etwas dafür tun muss.

Wenn Dich der Unternehmensaufbau interessiert, habe ich noch einen Tipp für Dich: Am 10. Dezember findet in Herzogenaurach „Durchstarten im Business“ statt. Und im Podcast #71 erfährst Du, wie Du 20 Prozent auf Dein Ticket sparen kannst!

Dein Steffen Kirchner

3 Gedanken zu „Warum es kein passives Einkommen gibt

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