So triffst Du kraftvolle Entscheidungen

In Indien gibt es ein Sprichwort: „Mit der Entscheidung kommt die Hilfe.“ In den Momenten Deiner Entscheidung formt sich Dein Schicksal. Wie sieht es aus mit Deiner Entscheidungskraft? Wie gut bist Du darin, Entscheidungen zu treffen?

Denk bitte jetzt an etwas, was Du in der Zukunft unbedingt erreichen möchtest. Wähle eine Sache, ein Ziel aus, das Du unbedingt noch erreichen möchtest. Vielleicht hast Du auch mehrere Ziele. Aber wähle jetzt mal eine Vorstellung aus. Es kann ein

  • finanzielles Ziel,
  • berufliches Ziel, in welcher Firma Du arbeiten oder ob Du eine gründen willst
  • Reiseziel oder etwas, das Du unbedingt mal erleben willst oder
  • ein privates Ziel

sein.

Hast Du Dich dafür wirklich entschieden? Denn in den Momenten Deiner Entscheidung formt sich Dein Schicksal. Es ist egal, wie sehr Du es haben willst oder wie schön Du es Dir ausmalst. Denn eine Entscheidung bedeutet, dass Du auf dieses Ziel aktiv zugehst. Das Wort hat seinen Ursprung im Mittelalter und stammt von der Schwert-Scheide: Wenn der Ritter sein Schwert aus der Scheide zog, hatte er sich entschieden, anzugreifen. Er ist aktiv in den Kampf gegangen und am Point of no Return. Er zieht es wirklich durch.

Also frage Dich: Ist es nur ein Wunsch oder hast Du die Entscheidung tatsächlich getroffen?

Es gibt vier Kriterien, an denen Du erkennen kannst, dass Du wirklich eine Entscheidung getroffen hast. Wenn Du eine Entscheidung getroffen hast, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es klappt. Doch wenn Du sie nicht getroffen hast, wirst Du scheitern. Die meisten Menschen glauben, sie hätten eine Entscheidung getroffen, haben es jedoch nicht. Und deshalb erreichen sie ihre Ziele auch nicht.

  1. Eine Entscheidung bringt Dich in die Aktivität

Tust Du gezielt etwas für Deinen Wunsch? Mal angenommen, Du wolltest schon immer nach Neuseeland, um eine Auszeit von zwei Monaten zu machen. Hast Du dafür schon eine Entscheidung getroffen? Du arbeitest viel dafür, kannst Du sagen, und willst es auch gut machen. Aber ist das schon eine Entscheidung? Nein, denn nur das Geld dafür zu verdienen, ist nicht die Entscheidung. Arbeiten müsstest Du auch so, ohne dieses Ziel.

  • Was machst Du jetzt aber mehr um es zu erreichen?
  • Wie bringt es Dich in die Aktivität?
  • Nimmst Du einen Nebenjob an?
  • Hörst Du auf zu rauchen, um das Geld für Dein Ziel zu sparen?
  • Machst Du andere gezielte Dinge, um etwas Neues zu machen?

Tu jeden Tag etwas oder lass etwas, um Dich auf ein Ziel hinzubewegen und geh in die aktive Selbstbestimmung!

  1. Der Veränderungs-Impuls

Du machst neue Dinge oder Du erledigst die Dinge anders. Du bist erst bereit, ein Ziel zu erreichen, wenn Du bereit bist, Dich zu verändern.

Viele Menschen wollen einen Erfolg haben, den sie so noch nicht erlebt haben. Jedoch wollen sie nichts dafür tun und machen alles wie bisher, nur mit dem Wunsch, etwas anderes zu erreichen. Wenn Du Dich selbst aber nicht veränderst, wirst Du in der Zukunft nicht mehr erreichen als Du jetzt hast.

Was tust Du jetzt intensiver oder ganz neu? Was hast Du bisher noch nicht getan? Denn wenn Du alles in der gleichen Qualität, Intensität oder Dauer tust, wirst Du nicht mehr erhalten. Du wirst genau das bekommen, wie die letzten Monate oder Jahre auch. Es gibt die geistige Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung. Die gleiche Ursache bringt immer die gleiche Wirkung. Mehr vom Gleichen bringt mehr vom gleichen Ergebnis.

Stell es Dir wie eine einspurige Straße vor. Die war irgendwann verstopft. Dann gab es zwei-, später dreispurige Einbahnstraßen – auch Autobahn genannt. In China gibt es mittlerweile zwanzigspurige Autobahnen. Doch auch die sind komplett verstopft. Sie lösen nicht das Problem, Stau gibt es immer. Oder wie Johann Wolfgang von Goethe so schön gesagt hat, getretener Quark wird breit, nicht stark. Immer mehr vom Gleichen bringt Dir immer die gleichen Ergebnisse.

  1. Dein Commitment

Du benötigst eine Verpflichtung für dieses Ziel. Diese stärkt Deine Entscheidungskraft. Woran erkennst Du die Verpflichtung? Sprich öffentlich darüber. Denn wenn Du es nur für Dich definierst und niemandem davon erzählst, kann es nicht sichtbar werden. Dann tritt es in der äußeren Welt nicht in Erscheinung und kommt zu keinem Ergebnis.

Sprich öffentlich über Deine Ziele, denn dann verpflichtest Du Dich dazu, Dein Ziel zu erreichen. Hast Du schon mal ein Video bei Facebook gepostet, in dem Du Dein Ziel mit einem Zeitpunkt formulierst: „Nächstes Jahr im Sommer habe ich Folgendes erreicht: …“ Das kann Deinin genau einem Jahr

  1. Das Aktivitätslevel

Wie hoch ist Dein Aktivitätslevel? Und wie schnell setzt Du Deine Entscheidung um? Wenn sich ein Mensch ein Ziel setzt, dann erkenne ich als Coach sehr schnell, ob er es wirklich will. Also beobachte Dich selbst:

  1. Wie schnell kommst Du in die Umsetzung?
  2. Wie kontinuierlich bist Du im Umsetzungsprozess?

Wenn Du es aber schleifen lässt und nur einmal die Woche etwas dafür tust, dann ist es Dir auch nicht wichtig genug. Sei ehrlich zu Dir, dass Du keine Entscheidung dafür treffen willst. Weil Dir etwas anderes wichtiger ist. Wenn Deine Priorität auf etwas anderem höher ist, rückt Deine Priorität des entsprechenden Ziels herunter. Es gibt nur eine höchste Priorität, eine Nummer Eins. Entweder Du möchtest etwas Neues erleben oder das Alte bewahren. Sei ehrlich zu Dir und prüfe diese vier Kriterien.

Wenn Du wirklich eine Entscheidung für Dich selbst getroffen hast und Du auf dem Weg zu diesem Ziel Unterstützung brauchst, dann komm zur Erfolgsoffensive am 10. und 11. November in Taufkirchen.

Schon in diesem Seminar treffen viele Menschen wegweisende Entscheidungen. Oft brauchst Du auch einfach ein neues Umfeld, neuen Input und Tools, um endlich ein Entscheidung treffen zu können.

Ich freue mich auf Dich!

Dein Steffen Kirchner

PS: Und wenn dieser Blog alleine dazu beiträgt, Dir zu helfen, die Entscheidung zu treffen, etwas für Dich zu tun und das Ticket zu kaufen. Ob eine Entscheidung auch gleichzeitig eine gute Entscheidung ist, kannst Du in einem anderen Blog nachlesen: Vier Kriterien guter Entscheidungen.

5 Gedanken zu „So triffst Du kraftvolle Entscheidungen

  1. Lieber Steffen,
    mir ist bewusst : viele Dinge verstehe ich erst durch eigene Erfahrungen oder mit einer grossen Neugier an Dingen und Menschen.
    Bei Dir ist beides vorhanden und daher sind Deine Gedankenanstösse auch eine hilfreiche Begleitung auf meiner Journey zu mir.
    Für mich sind es die Begegnungen mit den Menschen und der Natur, die mir die meiste Lebensfreude geben.
    Ich freue mich sehr darauf noch mehr von Dir und Deinen Interviewpartner/-innen zu erfahren.
    Aus jeder Begegnung kann ‚man‘
    etwas für sich mitnehmen.

    Alles Gute
    Andrea

  2. Lieber Steffen,
    herzlichen Dank für Deine Denkanstöße, es tut mich so inspirieren und es tut mir sehr GUT.
    Vielen lieben DANK .
    Ich durfte Dich schon 2 x Live erleben,( Kick off und Mayrhofen) , verfolge also Dich schon sehr lange. Mein Selbstbewußtsein habe ich schon wieder gefunden. Arbeite immer weiter an mir, in dem ich Bücher lese und ich mich mit meinen Problemen auseinandersetze. Wo für ich Dir auch sehr Dankbar bin, Dein Interview mit Alexsander Hartmann.

    Dankeschön für ALLES

    Susanne

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