Wie Du durch Vorbilder Deine Grenzen sprengst

Unser Leben wird auf Dauer immer zu dem, woran wir uns orientieren – das gilt auch für Vorbilder. Wenn Du Deinen Fokus änderst und Deine Denkdimension erweiterst, öffnest Du auch neue Räume für neue Möglichkeiten und Erfolge in Deinem Leben. Es gibt ein spannendes Erfolgszitat: „Arbeite solange, bis Deine Vorbilder zu Rivalen werden.“

Als ich diesen Satz vor einiger Zeit gelesen habe, habe ich gedacht: Krass – genau das habe ich gemacht. Und genau das empfehle ich Dir auch!

Als ich 18 Jahre alt war und mir damals schon klar war, dass mich das Thema Mentaltraining sehr interessierte, kam in meine Heimatstadt Vilsbiburg ein Redner zur Premiere einer heute etablierten Veranstaltungsreihe. Er war ein bekannter und erfolgreicher Mentaltrainer, der aus dem Profisport kam. Für mich als Tennisspieler war das ein Anreiz. Allerdings bin ich ohne große Erwartungen in diesen Vortrag hineingegangen. Dieser Vortrag – das werde ich nie vergessen – hat mich wirklich fasziniert. Es ging nicht darum, was er gesagt, hat, denn die Themen waren mir größtenteils bekannt. Sondern es ging darum, wie er das gemacht hat. Seine Art der Vortragsvermittlung war spannend, und es war faszinierend zu beobachten, wie er knapp 500 Menschen in seinen Bann gezogen hat.

Nutze Vorbilder, um Deine volle Größe zu entwickeln

Irgendwann bin ich meinen Weg gegangen. Und als ich entschieden hatte, auch Redner mit meinen Mentaltrainingsthemen zu werden, hatte ich den Gedanken, dass ich aber jemanden brauchte, von dem ich lernen konnte, wie man in dieser Branche erfolgreich wird.

Meinem Vater habe ich den Vorschlag gemacht, jemanden für seine Steuerkanzlei zu buchen, der seine Mitarbeiter mal richtig motiviert. Dafür hatte ich schon jemanden im Auge, den ich unbedingt kennenlernen wollte, es mir aber selbst nicht leisten konnte. Deshalb hatte ich meinen Vater diesen Vorschlag gemacht. Und ich selbst hatte mir vorgenommen, diesem Redner so viele Fragen zu stellen, dass ich von ihm lernen kann. Ich habe ihm dann Löcher in den Bauch gefragt und es entstand ein Mentoring.

Er war natürlich ein Vorbild. Er war schon zwei, drei Jahre länger im Geschäft und schnell sehr erfolgreich. Diese beiden Redner waren für mich echt Vorbilder. Ich habe kontinuierlich intensiv gearbeitet und mich stetig weiterentwickelt. Irgendwann kam der Tag, an dem ich festgestellte, dass sie mich nicht nur als Fan, sondern als Kollegen auf dem Schirm hatten.

Kopiere Deine Vorbilder nicht

Am Anfang habe natürlich ich auch etwas falsch gemacht: Ich habe mir von vielen Kollegen ihre Bücher durchgelesen und ihre Vorträge angehört. Aus dieser Sammlung habe ich die besten zehn bis 20 Sätze herausgenommen und daraus meinen eigenen Vortrag gemacht. Weil ich ja das weitergeben wollte, was mir am besten gefallen hat und anwendbar war. Ich habe tatsächlich einiges geklaut, es aber bitter bereut. Also kopiere Deine Vorbilder nicht, sondern lerne von ihnen. Denn

  1. Es kommt immer heraus.
  2. Du bist nie so gut wie das Original.
  3. Es ist ethisch nicht in Ordnung.

Entwickle Deine eigenen Stories und Inhalte. Deshalb konzentriere Dich auf die Dinge, die Du am besten kannst und was Du daraus machen willst. Durch diesen Konflikt merkte ich aber auch, dass ich ernst genommen wurde. Ich habe diese Leute als positive Konkurrenz gesehen: „Das, was ihr könnt, kann ich auch. Ich will mindestens so gut werden wie ihr, wenn nicht noch besser.“ Ich habe es zwar ihnen gegenüber nie ausgesprochen, aber hatte es in meinem Kopf.

Werde zum Musterschüler

Nimm die Menschen, an denen Du Dich orientierst, als Vorbild, um mindestens genauso gut zu werden wie sie. Sieh Dich nicht als kleinen Fan, sondern als Schüler.

Auch im asiatischen Kampfsport ist es so, dass der Schüler das Ziel, wenn nicht sogar die Bestimmung hat, besser zu werden als der Meister. Wenn Du lange, intensiv und fleißig genug an Dir arbeitest – an Deinen Produkten oder Dienstleistungen – dann kannst Du über die Zeit hinweg so gut werden, dass diese großen Vorbilder irgendwann wirklich gleichberechtige Kollegen sind. Ihr werdet Rivalen im positiven Sinne: Ihr bemüht euch um die gleichen Kunden und die gleichen Veranstaltungen. Dann seid ihr auf einem Niveau.

Es ist wirklich ein sehr wertvoller Satz, den Du verinnerlichen solltest: Arbeite so lange, bis deine Vorbilder zu Rivalen werden. Dieser Satz ist sehr inspirierend. Starte schon heute damit.

Dein Steffen Kirchner

PS: Wenn Du durch weitere Tools lernen willst, größer zu denken und innere Grenzen zu erweitern, die Dich bisher womöglich noch klein gehalten haben, dann buche jetzt Dein Ticket für mein Seminar ERFOLGSOFFENSIVE. Entweder am 28./29. April 2018 in Paderborn oder am 10./11. November 2018 in München.

2 Gedanken zu „Wie Du durch Vorbilder Deine Grenzen sprengst

  1. Lieber Steffen ,wieder sehr wertvolle Informationen .Ich danke dir das ich durch dich ,lernen darf ,vieles in meinem Leben endlich zu verändern.Ich freue mich auf den 10.und 11.Nocwmber.Lg Andrea

  2. Danke für den tollen Artikel, Steffen! Ich hing lange Zeit zwischen den beiden Polen „Unbedingt selbst machen, weil sonst kann es ja nicht authentisch sein“ und „an Vorbildern orientieren, weil sie mich irgendwie ansprechen“. Dein Blogbeitrag ist mal wieder ein Augenöffner und ich nehme Folgendes mit: Lernen von den Vorbildern, abstimmen mit den eigenen Erfahrungen, etwas eigenes daraus machen und irgendwann…laufen wir selbstständig. So funktioniert das Lernen bei uns Menschen, so werden wir erfolgreich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.