4 Schritte wie Du Rückschläge als Gewinner überwindest

Was wäre, wenn es vier Schritte gäbe, um Rückschläge, Niederlagen und Enttäuschungen so zu überwinden, sodass Du nicht nur irgendwie das Problem bewältigt hast, sondern sogar stärker aus dem Problem hervorgekommen bist. Damit Du besser und erfolgreicher bist als davor. Du kannst das Ganze nur durchstehen oder aber Du kannst daran wachsen.

4 Phasen

Du musst die vier entscheidenden Schritte kennen, um Niederlagen als Gewinner zu überwinden.

In diesem Blog zeige ich Dir

  • die vier Phasen, die Du kennen musst.
  • wie Du verstehst, in welcher Phase Du gerade bist.
  • Auf welche Art Du in die nächste Phase kommst, um Rückschläge zu Deinem Vorteil zu nutzen.

Aus diesen vier Phasen ergeben sich die vier Schritte, mit denen Du jeden Rückschlag zu Deinem Vorteil nutzen wirst, um als Gewinner daraus hervorzugehen.

1. Korrekturphase

Viele Menschen merken selbst: „Das, was ich mache, funktioniert so nicht, es läuft in keine gute Zukunft.“ Sie bemerken, dass sie eigentlich mit Vollgas gegen die Wand fahren. Dennoch beschleunigen sie noch auf diesem Weg anstatt zu bremsen, weil sie sagen: „Okay ich muss wohl durch die Wand durch. Der Aufprall wird nur einfach immer härter und gefährlicher.“ Das heißt, wenn Du erkennst, dass Du wirklich in die falsche Richtung unterwegs bist, dann musst Du korrigieren.

Die Korrekturphase ist die härteste Phase, weil Du in dieser Phase zu Dir extrem ehrlich sein musst. In der Korrekturphase brauchst Du eine knallharte Bremse. Du kannst nicht ein bisschen ausweichen, nein, Du steigst sofort hart auf die Bremse und bleibst stehen.

Bleib stehen, wenn Du einen Rückschlag hast.

Betrachten wir das Beispiel Partnerschaft: Es gibt viele Menschen, die nach einer langen Beziehung direkt in die nächste springen. Sie durchleben überhaupt keine Korrekturphase, denn es ist natürlich leicht zu sagen: „Mein Partner oder meine Partnerin hat mich betrogen oder war nicht aufmerksam genug.“ Es gibt ja immer Gründe, warum eine Beziehung scheitert. Und wenn Du glaubst der Grund dafür, dass die Beziehung gescheitert ist, liegt nur beim anderen, dann hast Du grundsätzlich noch etwas nicht verstanden.

Es gibt immer auch einen Teil der Eigenverantwortung, warum eine Partnerschaft scheitert oder weshalb man auch im Sport verliert. Aus meiner Vergangenheit kenne ich das auch aus dem Tennissport. Natürlich gibt habe ich manchmal verloren, weil der Gegner zum Beispiel in einem entscheidenden Moment besser gespielt hat als ich. Aber dafür gibt es ja auch wieder Gründe, die bei mir liegen. Das heißt, es liegt nicht nur an den Umständen am Gegenüber. Egal in welchem Lebensbereich, Du trägst immer einen gewissen Anteil daran, Deine Eigenverantwortung.

Eigenverantwortung

Die Frage, die Du Dir stellen solltest, wie groß dieser ist:

  • Was ist denn mein Anteil am Rückschlag?
  • Wie groß ist mein anteil an einer Niederlage oder an der Enttäuschung?
  • Was hab ich denn vielleicht übersehen?
  • Wo liegt der Fehler?
  • Was habe ich vielleicht nicht aufmerksam genug oder überhaupt nicht gemacht?

Es ist wichtig, auch diese Fragen zu analysieren. Deshalb brauchst Du diese Korrekturphase, in der Du auf die Bremse steigst, stehen bleibst und mal aussteigt und die Situation von außen betrachtest. Analysiere die Dinge!

Was ist jetzt genau passiert und was hättest Du in der Vergangenheit besser oder anders machen sollen, können und vielleicht sogar müssen?

1. Lernphase

Von der Korrektur- kommst Du in die Lernphase. Hier erkennst Du mitunter schon das Hauptproblem. Wenn wir die erste Phase nicht annehmen, wenn wir nicht einmal bereit sind, stehen zu bleiben wie zum Beispiel bei einer Trennung von einem Partner. Dass Du Dir mindestens mal sechs oder vielleicht sogar zwölf Monate Zeit nimmst, um Dich selbst zu reflektieren und zu analysieren. Dinge dann zu korrigieren oder Dir überhaupt mal bewusst zu werden, was Du hättest korrigieren müssen.

Wenn Du Dir diese Ruhe nicht in der Korrekturphase gönnst, kommst Du erst gar nicht in die zweite Phase. Du kennst das bestimmt, wenn Menschen zu schnell von A nach B springen. Sei es beim Partner, von einem Seminar zum anderen, von einem Podcast zum anderen, von einem Buch zum anderen oder von einem Arbeitgeber zum anderen.

Nimm Dir Zeit

Gib Dir den Raum, um etwas zu lernen. Die Lernphase braucht Erkenntnisse und wenn Du Dinge erkennen willst, musst Du Dinge auch durchdenken. Beleuchte sie von verschiedenen Seiten. Du brauchst vielleicht auch mal einen guten Coach, einen Mentor oder einen Freund, der mit Dir Dinge von unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet. Dieser Mensch kann Dich auch mal provozieren, Dir den Kopf waschen oder Dich von seiner Lebenserfahrung profitieren und inspirieren lassen.

Die Lernphase bedeutet, dass Du das hier konkret daraus ziehst, was Du besser, anders oder überhaupt neu machen solltest und könntest. Was Du bisher vielleicht noch nicht konntest oder noch nicht wusstest. Oder bis dahin einfach übersehen hast.

3. Adaption- und Veränderungsphase

Die Phase der Adaption und Veränderung ist wahrscheinlich die anstrengendste Phase. Vielleicht ist es auch die schmerzhafteste, denn jetzt geht es darum, wirklich Gewohnheiten im Leben zu verändern. Hier gehst Du konkret in die Umsetzung und in eine neue Richtung zu gehen. Ab hier wirst Du Dich ganz anders verhalten, zum Beispiel

  • liebevoller zu werden
  • mehr zuzuhören
  • langsamer zu sprechen
  • mit einem Geld anders umzugehen.

Das Geld, das Du bekommst, nicht sofort auszugeben, sondern beispielsweise in einer anderen Form zu investieren, zu sparen oder vielleicht auch beruflich etwas Neues zu tun.

Geh in die Umsetzung

Es ist egal, um welches Verhalten es bei Dir geht. Es geht darum, jetzt konkret das zu tun, was Du in der zweiten Lernphase für Dich in der Theorie im Kopf erkannt und verstanden hast. Doch etwas zu verstehen heißt noch lange nicht, es zu machen und etwas zu machen, heißt noch lange nicht es zu können. Um es zu verstehen, benötigst Du die Korrekturphase und die Lernphase. Wenn Du es verstanden hast, begib Dich in die dritte Phase der Umsetzung. Ritualisiere Dein Tun. Dafür musst Du Dir jetzt auch ein paar Wochen oder Monate Zeit geben. Erst wenn Du etwas regelmäßig tust, werden sich Deine Verhaltensmuster ändern.

Tritt auf die Bremse, wenn Du in alte Muster verfällst, das ist gar nicht schlimm, Du musst es nur erkennen. Falls Du beim Thema Ernährung wieder das falsche Essen zu Dir nimmst oder am Abend wieder Nudeln gegessen und zu wenig Sport gemacht hast. Kein Problem, das ist menschlich – korrigiere es sofort. Das Entscheidende ist, dass Du die mentale Fähigkeit besitzt, die Eigenverantwortlichkeit sofort zu erkennen. Diese Fähigkeit, sich selbst einzugestehen, dass wir Fehler auch ein zweites, drittes, viertes oder fünftes Mal machen könnten.

Wiederhole Dein Tun

Das hat nichts mit Dummheit zu tun, sondern damit wie Menschen funktionieren. Wir sind programmierte Wesen und wir müssen uns Schritt für Schritt umprogrammieren. Das braucht eine ständige Wiederholung. Etwas was Du über Jahre aufgebaut hast wie ein Verhaltensmuster oder ein Denkmuster, das kannst Du nicht innerhalb von ein paar Tagen verändern. Korrigiere, lerne und adaptiere immer wieder hintereinander. Es ist anstrengend, aber es lohnt sich, denn nur so kommst Du in die vierte und entscheidende Phase.

4. Wachstumsphase

Du gelangst erst in die vierte Phase, die Wachstumsphase, wenn Du die drei ersten Phasen in einer Schleife immer und immer wieder durchlaufen hast. In der Wachstumsphase tust Du wirkliche etwas Neues. Hier hast Du verstanden, Dich zu ändern und zu wachsen. Du bist eine neue Person, hast Dich in eine neue Persönlichkeit weiterentwickelt und das ist etwas, was Dich wirklich stärker macht. Jeder Misserfolg hat Dich trainiert und Dich besser gemacht, indem Du Dich weiterentwickelt hast. Genau das ist die Aufgabe von Niederlagen. Sie sollen uns besser machen, sie sollen unseren Kopf einschalten.

Der Sinn von Rückschlägen

Niederlagen sollen Dich nie zerstören. In Deinem Leben hat keine Niederlage, keine Enttäuschung, kein Rückschlag den Sinn oder den Auftrag, Dich zu zerstören. Sie sollen Dich besser machen. Alles was in Deinem Leben passiert, passiert um Dich besser und stärker zu machen.

Deshalb mein Tipp an Dich: Geh durch diese Schleife immer wieder durch und nutze jeden Rückschlag. Sei sogar dankbar für jeden Rückschlag, weil Du bei jedem Rückschlag die Möglichkeit hast, eine neue Schleife durch diese Phasen zu drehen, um wieder einen Wachstumsimpuls zu setzen. Du kommst mit jedem Rückschlag näher an Dein besseres Ich der Zukunft. Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!

Dein Steffen Kirchner

PS: Berichte mir gerne hier unter den Blog in die Kommentare oder auf Facebook von Deinen Erfahrungen mit dieser Strategie und was Du dadurch schon gelernt hast. Mich würde es mich freuen, wenn wir darüber austauschen.

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