Bestellungen im Universum? Wie Du im Leben wirklich bekommst, was Du willst!

Richtig Wünschen und Ziele erreichenVielleicht ist Dir der Rat, Deine Wünsche einfach im Universum zu bestellen, auch schon begegnet. Eigentlich entkommt man ihm kaum. Du brauchst nur einmal die Suchmaschine zu befragen und schon bekommst Du unzählige Ergebnisse, Bücher und Blogartikel zum Thema. Selbst bei kritischen Betrachtungen geht es nur darum, wie man lernt, richtig zu wünschen. Das Grundkonzept wird selten in Frage gestellt. Wäre schön, wenn dieser Beitrag demnächst in der Ergebnisliste ganz oben auftaucht, denn hier bekommst Du drei Gründe, warum dieser Ansatz quatsch ist, und sinnvolle Tipps, wie Du im Leben wirklich bekommst, was Du willst.

Als klassisches Beispiel für den „Bestellvorgang“ wird oft der Parkplatz genommen. Ich habe auch eine Freundin, die genau das aufgeschnappt hat. Und da sie in einer Stadt mit vielen Autos und wenig Parkplätzen wohnt, bestellt sie sich beim Universum immer vorsorglich einen bevor sie losfährt. Hier tritt dann der gleiche Effekt ein wie beim Horoskop: Die Male, die es klappt oder das Horoskop irgendwie zutreffend war, bleiben im Gedächtnis. Der Rest wird ausgeblendet. Bei sowas wie einem Parkplatz ist das ganze natürlich harmlos und schadet niemandem wirklich, wobei es auch dafür sicher bessere Lösungen gäbe. Bei größeren Wünschen und Lebenszielen, sehe ich das ganze allerdings wesentlich kritischer.

3 Gründe, warum wir mit Bestellungen im Universum und positivem Denken alleine nichts erreichen

Diese ganze Universums-Theorie basiert eigentlich auf einem Prinzip, das es schon seit hunderten oder tausenden Jahren gibt: dem Resonanz-Prinzip. Zusammengefasst beinhaltet es, dass wir im Leben das bekommen, was wir verdienen beziehungsweise was wir verursachen. Das heißt, das Verhalten, das wir aufgrund unserer Gedanken an den Tag legen, verursacht natürlich ein Stück weit unsere Verhältnisse. Dieses Prinzip wurde hier aber völlig hochstilisiert: Das Universum als Amazon mit kostenlosem Versand für alle meine Wünsche im Leben – sei es viel Geld, der perfekte Partner oder der Traumjob. Dagegen gäbe es wirklich viel zu sagen. Hier die drei wichtigsten Gründe, warum die Fokussierung auf diese Wünsche, der Glaube an ihre Erfüllung und positives Denken alleine Dich eher behindern als weiterbringen.

  1. Grund: Dein Unterbewusstsein sabotiert Dich

Der erste Grund, warum das Ganze nicht funktionieren kann: Unsere formulierten Wünsche finden auf unserer Bewusstseinsebene statt. Wir denken rational darüber nach, was wir uns wünschen. Es ist aber sehr gut möglich, dass wir ein viel tiefer liegendes Denkmuster in uns tragen, eine Urerfahrung. Diese tiefe Überzeugung ist viel mächtiger als alles, was wir uns einreden. Zuerst musst Du daher an Deine unterbewussten Programme – Deine Glaubenssätze – ran und sie auflösen. Wünschst Du Dir viel Geld auf dem Konto, hast aber die Erfahrung gemacht, dass sich Menschen durch Reichtum negativ verändern, gewinnt immer diese Erfahrung und Dein Unterbewusst sein tut alles dafür, dass Dir nicht das Gleiche passiert. Willst Du mehr darüber wissen, höre Dir auf jeden Fall meinen Podcast zum Thema „innere Dimension“ an (über iTunes, libsyn oder spotify).

  1. Grund: Du ignorierst Risiken und Gefahren

Verfällt man in einseitiges positives Denken werden alle Risiken, negativen Aspekte, Gefahren und Schwierigkeiten ausgeblendet. Es ist aber erstens kaum möglich, sich nur noch vorzustellen, was man haben will, sein Ziel ständig vor Augen, keine negativen Gedanken oder Bilder und Zweifel zuzulassen. Zweitens ist es schlichtweg völliger Schwachsinn.

Um etwas zu erreichen, musst Du Dich weiterentwickeln. Willst Du Dinge haben, die Du noch nicht hast, musst Du auch Dinge tun, die Du noch nicht getan hast. Diese neuen Erfahrungen bergen automatisch Risiken. Die Versteifung rein auf positives Denken führt zu einer Naivität, die diese Risiken komplett ignoriert. Rückschläge werden ausgeschlossen und deshalb hören viele unterwegs auf, ihr Ziel überhaupt zu verfolgen. Sie denken, es müsste immer alles klappen. Schließlich hat man es sich ja entsprechend vorstellt. Ist man vielleicht zu blöd? Dabei ist alles, was nicht funktioniert, ein Hinweis, dass Du dich auf dem Weg befindest. Mit jedem Fehlschlag erfährst Du, welcher Weg nicht funktioniert und schon hast Du einen neuen Wegweiser zu Deinem Ziel.

  1. Grund: Du verfällst dem Mythos vom mühelosen Erfolg

Der dritte Grund ist einfach fehlender Fleiß und Wille. Wer nur darauf wartet, dass das Universum schon liefert, darf sich nicht wundern, wenn sich nichts verändert. Ein einzelnes Erfolgserlebnis stellt sich vielleicht auch mal mühelos ein – viel einfacher als man gedacht hätte. Alles läuft wie von selbst. Aber das Leben läuft in Phasen ab: Es gibt welche, in denen es läuft, und Phasen, in denen Du auf eine Schwäche oder ein Problem stößt. Oft nicht mal selbst verschuldet. In dieser Phase musst Du anfangen zu kämpfen und über diese Hürde und Dich selbst hinauswachsen.

Es geht beim Erfolg am Ende nicht darum, was Du haben wirst, sondern wer Du sein wirst, wenn Du Dein Ziel erreicht hast. Wenn du die Höhe eines Ziels definierst, definierst Du damit auch automatisch den Preis, den Du dafür Zahlen musst, die Anstrengung, die Arbeit, die Du investieren und die Rückschläge und die Fallhöhe, die Du in Kauf nehmen musst. Ist es wirklich DEIN Ziel, ist es den Preis wert.

Noch mehr zu genau diesem Thema findest Du in meinem Podcast (über iTunes, libsyn oder spotify)). Möchtest Du intensive Unterstützung, Deine Ziele zu definieren und zu verfolgen, freue ich mich, Dich in einem meiner Seminare zu sehen. Mache eine Erfahrung, die Dich wirklich weiterbringt und die Du nie vergessen wirst:

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Ich freue mich auf Dich!

Dein Steffen Kirchner

2 Gedanken zu „Bestellungen im Universum? Wie Du im Leben wirklich bekommst, was Du willst!

  1. Hi, Steffen, eigentlich wollte ich keinen Kommentar schreiben,
    aber mir fehlt das Zeichen Daumen hoch. also in diesem Sinne Daumen hoch…….
    Ich hätte auch eine andere Idee.
    Der Ausgleich sollte auch in der Beziehung sein. Wie geht das, den Nehmen und geben muss nicht immer dasselbe sein.
    liebe Grüße

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