3 Tipps für ein glückliches Familienleben

Internationaler Tag der Familie

Gestern war Muttertag, heute ist der Internationale Tag der Familie. Grund genug, sich dem Thema Familie und der meist sehr zentralen Figur im Familiengefüge zu widmen: der Frau und Mutter. Die folgenden drei Tipps sind aber natürlich auch was für den Rest den Familie.

Immer mehr Partnerschaften und damit auch Familien brechen auseinander. Auf der anderen Seite schaffen es immer mehr Menschen, sich unabhängig von der biologischen Abstammung eine liebende Familie zu schaffen. Wir Menschen brauchen eigentlich nichts so sehr wie das Gefühl nach Verbundenheit und doch oder gerade deswegen gehören Beziehungen zu unseren größten Herausforderungen.

Tipp 1: Wer für andere da sein will, sollte zuerst an sich selbst denken

Dass der Internationale Tag der Familie dieses Jahr direkt auf den Muttertag folgt, finde ich ziemlich passend, denn nicht selten ist die Frau und Mutter eine sehr zentrale Figur im Familiengefüge. Sie läuft daher auch am meisten Gefahr, sich selbst, ihre Wünsche, Ziele und Bedürfnisse hintenanzustellen. Doch: Level eins in Sachen Liebe beginnt bei der Selbstliebe. Eigene Ziele zu entwickeln und zu verfolgen, ist ein ganz wesentlicher Glücksfaktor. Fehlt dieser Aspekt, entsteht irgendwann eine Leere oder die Erwartung, dass es die Aufgabe unseres Partners oder der Kinder sein müsste, uns glücklich zu machen.

Tipp 2: Lieben und leben lassen

Familie wird häufig mit viel zu vielen Erwartungen überfrachtet. Es soll harmonisch zugehen, alles reibungslos funktionieren, vor allem, wenn die Eltern berufstätig sind. Jeder muss „funktionieren“. Kontrolle ist aber eine Illusion und vor allem Liebe kontrolliert nicht. Eltern lieben ihre Kinder oft bedingungslos, beim Partner sieht das oft schon ganz anders aus. Die eigene Liebe beziehungsweise liebevolle Verhaltensweisen sind oft gekoppelt an Erwartungen. Doch auch von Kindern wird immer mehr erwartet. Das beobachte ich bei meiner Arbeit mit ihnen im Leistungssport und in der Talententwicklung immer wieder. Zu lieben bedeutet, den anderen frei zu lassen und zu vertrauen. So bleibt allen genug Raum, sich zu entfalten. Lieben ist außerdem ein Verb: Alle Mitglieder einer Familie sollten ihren Fokus auf die liebenswerten Aspekte der anderen richten und ihnen regelmäßig Liebe und Wertschätzung, in welcher Form auch immer, entgegenbringen.

Tipp 3: Vergessen Sie die Work-Life-Balance

Was unser Job mit unserem Familienleben zu tun hat? Eine ganze Menge. Wer kennt nicht das Märchen der Work-Life-Balance? Wer im Job rotiert, braucht im Privatleben Ruhe. Klingt erst einmal logisch, führt aber in den meisten Fällen völlig am eigentlichen Problem vorbei. Der Versuch, das Arbeitsleben mit dem Privatleben auszubalancieren, führt letztendlich zu noch mehr emotionalem Stress und Erschöpfung bei den Betroffenen. Nicht die Familie ist für die Entspannung zuständig. Vielmehr gilt es, die richtige Mischung von Anspannung und Entspannung zu finden. Wer seine Arbeit nicht mag, mit der er einen Großteil seiner Zeit verbringt, darf sich auch über die negativen Auswirkungen auf sein Leben außerhalb des Jobs nicht wundern. Dabei können Familien- und Arbeitsleben wunderbar miteinander kombiniert werden. Der Schlüssel liegt also auch in einem erfüllten Arbeitsleben, das nicht nur als lästiges Pflichtprogramm begriffen wird.

Da Glück und Zufriedenheit immer bei Dir selbst beginnt, empfehle ich Dir einen Besuch meiner Seminarevents. Selbstbewusstsein, mentale Stärke und eine Erfahrung, die Du nie mehr vergisst, erwarten Dich:

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Dein Steffen Kirchner

2 Gedanken zu „3 Tipps für ein glückliches Familienleben

  1. Lieber Steffen, du hast völlig recht, als Mutter und Ehefrau verausgabt man sich oft und wird dabei krank. Ein gesunder Egoismus ist wichtig, auch müssen Mann und Kinder in gewissem Maße gefordert werden auch Verantwortung für die Familie zu übernehmen. Ich hab auch lernen müssen loszulassen, es muss auch mal ein paar Tage ohne mich gehen, auch mein Mann hat verstanden, dass er mal im Haushalt Aufgaben übernehmen „darf“. Würde man es von Anfang an so machen, hätte man später weniger Stress damit, aus Erfahrung wird man halt auch schlau. LG Resi

  2. Ha! Da hatte ich schon fest damit gerechnet, dass an Position 3 nun irgendwelche hanebüchenen Vorschläge gemacht werden ala „Weniger Arbeit und mehr Urlaub“ oder was man sonst so zum Thema Work-Life-Balance liest.

    Stattdessen sprechen Sie mir von ganzem Herzen aus der Seele! Genau meine Rede! Ein erfülltes Arbeitsleben ist der Schlüssel zum Glück – auch im Familienleben.

    Ohne hier Schleichwerbung bereiben zu wollen, aber in meinem persönlichen Blog wurde auch mal das Thema Work-Life-Balance angefragt, weshalb ich dazu einen Beitrag verfasst habe, in dem ich einerseits genau das ausdrücken wollte, was hier das zentrale Thema ist, und in dem ich aber auch denjenigen, die eben (noch) nicht das Glück haben, in einem erfüllten Arbeitsverhältnis zu stehen, zumindest mal 5 Sofortmaßnahmen zur Optimierung der Work-Life-Balance vorgeschlagen habe. – Und das, obwohl ich auch der Meinung bin, dass Work-Life-Balance ein reines Mysterium ist.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde mich über ein Feedback eines Gleichgesinnten mit ähnlichen Ansichten sehr freuen, hier geht es zu meinem Blogbeitrag: https://ausbilderschein24.de/work-life-balance-optimieren/

    Ansonsten werde ich Ihren Blog mal meinem RSS Feed zuordnen und bin gespannt, auf was für spannende Themen ich hier noch so stolpern darf.

    Beste Grüße
    Dennis Koch

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