Die größte Erfolgskrankheit: „Visualisierungs-Faulheit“

In diesem Artikel erkläre ich Dir, warum der Hauptgrund für mangelnden Erfolg bei den meisten Menschen in ihrer Inkonsequenz liegt, einfachste Erfolgstechniken wie z.B. das Prinzip der Vorstellungskraft gezielt anzuwenden.

Gerade zum Jahreswechsel, wo sich viele Menschen Gedanken über ihre Ziele im alten und die Vorsätze im neuen Jahr machen, ist es wichtiger denn je sich bewusst zu machen, dass die Kraft unserer Vorstellung ein ganz wesentliches Tool ist, um persönliche Zielerreichungen stark zu unterstützen. Meiner Erfahrung nach, liegt in genau diesem Bereich die größte Differenz zwischen dem, was die meisten Leute wissen und dem, was sie tatsächlich tagtäglich tun. Ich persönlich visualisiere wirklich bis zum heutigen Tag TÄGLICH meine Ziele für einige Minuten. Und ich kenne gerade im Spitzenleistungsbereich einige Leute, die das Gleiche tun und damit schlicht und einfach ganz andere Ergebnisse produzieren als der „Durchschnitt“.

Wenn man mit Menschen spricht, die sich bereits weitergebildet haben im Bereich des mentalen Trainings bzw. generell der Persönlichkeitsentwicklung (sei es durch Seminare, Bücher, Kurse etc..), dann weiß zu 99% jeder: „Ja, Visualisierungstraining ist gut und wichtig.“ Ein paar ganz Schlaue haben dann manchmal noch schnell ein tolles passendes Zitat (wie oben das von Einstein) parat und möchten damit zeigen: „Ich weiß bescheid.“ Ich gehe davon aus, dass auch Du das weißt. Aber ich frage Dich hier und heute jetzt mal ganz bewusst auch provokant: Warum gehörst wahrscheinlich auch Du zu diesen 90% der Leute, die dann nicht täglich damit gezielt arbeiten, wenn sie es schon wissen? Also ich meine wirklich gezielt damit arbeiten! Das bedeutet: Jeden Tag 5-10 Minuten hinsetzen und wirklich ganz genau VORSTELLEN und FÜHLEN, was man wie und bis wann erreicht haben will. Wie sieht Dein Leben dann aus? Was verändert sich? Wie reagieren die Menschen um Dich herum? Wie fühlst und verhältst Du Dich dann in Deiner Vorstellung, wenn Du Dich innerlich schon am Ziel siehst? Und wie stark kannst Du die Begeisterung in Deinem Körper auf einer Skala von 1-10 spüren, während Du visualisierst? Kleiner Hinweis: Wenn Dein Begeisterungswert kleiner als 8 ist, visualisierst Du nicht nicht effektiv.

Sei bitte mal ganz ehrlich zu Dir selbst: Machst Du das wirklich jeden Tag? Und wirklich mit geschlossenen Augen und mit vollem Herzen? Warum tust Du es nicht? Was ist Deine Ausrede oder der Grund, den Du bislang dafür gefunden hast, warum Du es nicht tust? Vielleicht sagst Du: „Ich habe nicht die Zeit dafür.“ Oder möglicherweise: „Mir bringt dieses Vorstellungszeugs eh nichts. Ich kann mir das auch irgendwie nicht richtig vorstellen und auch nicht fühlen.“ Soll ich Dir was sagen? All diese Sätze sind Bullshit-Messages! Sie sind Ausreden, mit denen Du Dich selbst anlügst. Es stimmt nicht, dass Du nicht die Zeit hast. Du nimmst sie Dir nicht. Sogar der Chef von Google oder der Präsident eines Landes hat am Tag 5-10 Minuten freie Zeiträume. Also erzähl mir nicht, Du hättest keine 10 Minuten. Die Wahrheit ist: Du bist ein fauler Hund und bist zu bequem Dir diese 10 Minuten zu nehmen, richtig? :-)  Es stimmt auch nicht, dass Du Visualisieren eben einfach nicht kannst. Die Wahrheit ist auch hier: Du bist ein fauler Hund und übst es nicht täglich und kannst es daher nicht. Deine Fähigkeit, Dir Deine Ziele gut vorstellen und Dich emotional darin hineinversetzen zu können hat nichts damit zu tun, dass Du es nicht könnten könntest, sondern damit, dass Du es noch nicht oft genug gemacht hast und Dir schlicht und einfach die Übung fehlt. Vielleicht hast Du es ja sogar 4-5 Mal ausprobiert und es fällt Dir noch immer schwer?! Dann frage ich Dich: Welche bedeutende zu erlernende Sache, hast Du nach 4-5 Mal probieren schon perfekt draufgehabt? Nur mal als Beispiel: Gehen zu lernen erfordert für ein Kleinkind laut Studien knapp 300 Fehlversuche! Dreihundert!!!! Jetzt rate ich mal: Du hast gehen gelernt, stimmts? Weißt Du warum? Weil es Dir wichtig war! Also sag mir nicht, dass Du es nicht kannst. Sei ehrlich zu Dir und gebe zu, dass es Dir bislang einfach nicht wichtig genug war und Du nicht den Einsatz dafür gebracht hast um es zu können. Es liegt nicht an Deinen Fähigkeiten, sondern an Deinem fehlenden Engagement.

Bitte verstehe meine kleinen Provokationen richtig: Ich möchte Dich nicht blöd anmachen und natürlich auch keinesfalls beleidigen oder belehren. Ich möchte Dir helfen und einen kleinen Stubbser geben, da ich herausgefunden habe, dass so ein kleiner Arschtritt auch mir selbst manchmal ganz „gut“ tut, um die kleinen aber wichtigen Dinge auch wirklich wieder mit noch mehr Konsequenz und vor allem Qualität zu tun! Und ich kann zumindest von mir selbst sprechen und behaupten: Ich bin manchmal durchaus ein fauler Hund und das ist der Grund, warum ich ab und an den Hang dazu habe, die gewöhnlichen Dinge nicht mehr mit außergewöhnlicher Qualität zu tun. An diesem Punkt bin ich dann immer recht froh, wenn mir jemand eine kleine mentale Kopfnuss gibt und mich wieder auf das Qualitäts- und Bewusstseinslevel bringt, wo ich hingehöre ;-)

Weißt Du, es ist nett wenn Du Dir neue Ziele setzt und diese auch aufschreibst. Aber sie zu „wissen“ reicht bei Weitem nicht. Du musst sie VERINNERLICHEN! Nur die wenigsten Leute haben wirklich schon mal erfahren, wie stark der erfolgsfördernde Einfluss täglichen Visualisierungstrainings ist, weil es einfach kaum jemand wirklich jeden Tag macht. Manche Leute machen es 2-3 Tage, aber ich frage Dich: Was im Leben bringt Dir Früchte des Erfolgs, wofür Du 2-3 Tage etwas getan hast? Kaum jemand setzt diese einfache Erfolgstechnik, für die man keine besondere Intelligenz, kein Geld und keine speziellen Fähigkeiten braucht, 2-3 Monate lang jeden Tag ein paar Minuten ein!

Weißt Du, ich werde oft nach den Geheimnissen meines Erfolgs in Beruf und Leben gefragt. Ich muss lachen wenn ich das höre, denn es gibt im Grunde keine Geheimnisse. Es ist schlicht und einfach die konsequente Befolgung und Einhaltung dieser simplen Erfolgsgewohnheiten und Rituale. Das ist der ganze Unterschied zur Masse der Leute. Es sind keine Zauberkunststücke! Ich mache nicht viel anders, neu oder besser – aber ich mache es wirklich jeden Tag! Und diese Konsequenz ist auch aus meiner Erfahrung in der Arbeit mit Topleuten im Sport, dem Showbusiness oder der Wirtschaft der wesentliche Unterschied zwischen denen, die schaffen was sie wollen und jenen die sich immer wundern, wie andere das schaffen was sie selbst gerne schaffen wollen würden.

Mit diesen Gedanken wünsche ich Dir jetzt viel Power, Energie und Disziplin, um für die nächsten 2-3 Monate jeden Tag diese 5-10 Minuten in Dich, Deine Zukunft und Deinen Erfolg zu investieren. Glaube mir: Es lohnt sich auf ALLEN Ebenen!

Liebe Grüße, Dein Steffen Kirchner Motivationstrainer und Mentalcoach

6 Gedanken zu „Die größte Erfolgskrankheit: „Visualisierungs-Faulheit“

  1. Danke Steffen,

    von der Seite habe ich es noch nie betrachtet, aber es stimmt. Ich habe mir vor einigen Jahren vorgestellt, das meine zweite Tochter in einer anderen Umgebung aufwachsen soll, als wir seinerzeit lebten. Fast täglich hab ich es mir vorgestellt und ich muss sagen, es hat funktioniert. Ursache, weil ich mich emotional gut dabei gefühlt habe, traf ich Entscheidungen dafür. Leider habe ich es auch wieder leicht vergessen – aber dafür gibt es Menschen wie dich, die mit einem „Arschtritt“ uns wieder aufwecken. Mit freundlichen Grüssen

  2. Vielen Dank, lieber Steffen! Schön langsam fang ich an zu kapieren. Und das Neue Jahr wird mir eine Hilfe für den „Neustart“ sein.

  3. Moin, Moin aus dem Norden,
    ja, Visualisierung ist das A&O. Steffen, du liegst wieder komplett richtig.
    Ich habe im letzten Jahr damit begonnen, habe u.a. ein großes Plakat mit meinen 2 großen Zielen an meine Arbeitszimmertür gehängt. Sichtbar vom Schreibtisch. Ich schaue jeden Tag mehrfach darauf und bleibe dann auch gerne gedanklich dort hängen. Visualisiere: VAKOG- visualisiere, was hörst du, wie fühlt sich das an, wie riecht es, wie schmeckt es,…alle Sinne einbeziehen. Weiterhin habe ich einen Zettel in meiner Geldbörse, auf dem meine Visionen stehen. Immer, wenn ich sie öffne, sehe ich diesen Hinweis für mich.Ich habe meine Ziele noch nicht erreicht, bin aber auf dem Weg.

  4. Es ist schon toll, was ich mit fast 76 Jahren als „gestandener“ Medizinprofessor in den letzten langen Stunden von Steffen Kirchner gesehen, gehört, gelernt habe! Mit den „11 Erfolgsgewohnheiten“ fange ich morgen früh gleich an. Schön der Reihe nach!
    Und die 3 wichtigsten „Learnings“ aus 2018 habe ich mir zu meinen eigenen gemacht.
    Ich bin sehr gespannt, wie dieses BESONDERE JAHR 2019 für mich andere Entscheidungen, anderes Sprechen und anderes Tun bringt und mein Leben verändern wird. DANKESCHÖN, lieber Steffen!!!

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