So überwindest Du Deine Angst vor dem Alleinsein

Kontaktbeschränkungen, Lockdown, Quarantäne oder einfach die Vorsicht: Während der Corona-Pandemie haben sich zunehmend mehr Menschen zurückgezogen und leiden – das zeigen Studien – unter der Einsamkeit und dem Alleinsein. Aber auch ohne Pandemie fällt es vielen Menschen schwer allein zu sein und sie bekommen Angst. Viele brauchen Menschen um sich herum, um sich wohl zu fühlen. Doch wer ein freies und unbeschwertes Leben führt, braucht niemanden anderes um sich. Wie Du Deine Angst davor verlierst und das Alleinsein sogar genießen lernen kannst, zeige ich dir heute. Los geht’s!

Die Angst vor dem Alleinsein

Wenn uns die weltweite Pandemie eine Sache gelehrt hat, dann doch wohl den Umgang mit uns selbst. Denn ein Stück weit waren wir alle darauf angewiesen damit klar zu kommen. Natürlich gab es auch viele Menschen, die gar nicht mehr alleine waren, sondern ganz Im Gegenteil, nun zig andere Leute permanent um sich rum hatten, wegen Home Office, Homeschooling und Co.

Die meisten Menschen jedoch haben sich stark einschränken müssen, vor allem hinsichtlich ihrer Kontakte und waren nun sehr viel allein. Das beschert vielen Menschen Unbehagen, denn sie haben (u.a. durch ihre Erziehung gelernt) nicht Alleinsein zu müssen. Dabei liegt es nicht in der Natur des Menschen, denn dieser hat gar kein Problem damit für sich und mit sich allein zu sein.

Man könnte den Begriff auch anders erklären und das „All-eins-sein“, das heißt im Einklang mit Dir, mit dem All, dem Universum und einfach mit allem eins zu sein. Das Alleinsein ist also eben nicht zu verwechseln mit der Einsamkeit. Einsamkeit ist ein Gefühl, das in Dir selbst entsteht und auch unabhängig davon ist, ob Menschen um Dich herum sind oder nicht. Wovor die meisten Menschen also Angst haben, ist das Gefühl der Einsamkeit. Das liegt daran, dass wir häufig glauben andere Menschen zu brauchen, um uns selbst spüren zu können. Daher kommen auch Sätze, wie:

„Ich brauche Dich!“

„Ich benötige meinen Job!

„Ich brauche dieses oder jenes …!“

Komme wieder in Kontakt mit Dir selbst

mmer wenn wir das Gefühl haben etwas zu brauchen, dann binden wir uns an etwas und sind abhängig davon. Und diese Abhängigkeit ist es schlussendlich was uns Angst bereitet. Denn diese erzeugt Unsicherheit. Wird mir das genommen, von dem ich abhängig bin, dann habe ich natürlich Angst. Das heißt die Aufgabe besteht darin – und es ist gleichzeitig eine Kunst – wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen, sich selbst wieder zu spüren und zu merken, das Einsamkeit nicht dadurch entsteht, weil man für sich alleine ist. Wenn Du mit Dir selbst in Kontakt bist, dann fühlst Du Dich nicht einsam, sondern verbunden. Du fühlst Dich frei, kraftvoll und verbunden mit dem Leben.

Es geht dabei auch nicht darum, nur noch allein zu sein oder nur noch mit anderen Menschen Kontakt zu haben, denn es gibt kein entweder oder. Es ist ein sowohl als auch.

Auch ich habe lange Zeit gedacht, ich brauche Menschen. Gerade zu Beginn meiner Karriere war das ein tolles Gefühl, immer sehr viele Menschen um mich zu haben und viele neue Leute kennenzulernen. Ich habe nach meinen Vorträgen Autogramme gegeben, Gespräche geführt, Fotos gemacht und das war ein tolles Gefühl. Aber irgendwann sind diese Menschen alle nach Hause gegangen und ich saß allein in meinem Hotelzimmer und hab mich allein gefühlt. Ich bin in ein richtiges Loch gefallen und habe mich dann „selbst therapiert“, in dem ich versucht habe, wieder mit mir Kontakt zu kommen Und das ist auch der Gedanke, den ich Dir heute mitgeben möchte. Ich möchte Dir zeigen, wie Du Deine Angst vor dem Alleinsein verlieren kannst und es nach und nach zu genießen.

Trainiere das Alleinsein

Was ich also für mich gemacht habe, war ein kleines Trainingsprogramm, wo ich mir kurze Zeiträume des gezielten Alleinseins gesetzt habe. Ich würde Dir keine Schocktherapie empfehlen! Ich war beispielsweise zehn Tage allein in der Karibik und die Einsamkeit war enorm. Das hat mir nicht gut getan. Trainiere es lieber Schritt für Schritt.

Fang doch mal mit „der perfekten Stunde an“. Das ist eine Stunde, bei der Du einfach nur für Dich bist. Du hast keinen Kontakt zu anderen und Du kommunizierst nicht mit ihnen über E-Mail, Telefon, Whats App, Facebook oder sonstige Kanäle. Du bist ganz für Dich und ganz allein. In dieser Stunde machst Du vielleicht ein paar meditative Übungen, bist in Kontakt mit Dir, gehst spazieren, machst etwas leichten Sport und lässt Deinen Gedanken einfach freien Lauf. Wichtig ist, dass Du Dich in dieser Stunde nicht ablenkst, in dem Du zum Beispiel ein Buch liest oder TV guckst. In der „perfekten Stunde“ (oder auch Ich-Stunde) beschäftigst Du Dich nur mit Dir!

Wenn Dir eine Stunde zu lang ist, dann fang mit einer Viertelstunde an. Setz Dir einen zeitlichen Rahmen, den Du schaffen kannst. Es kommt nicht auf den Zeitraum an. Hauptsache ist, Du machst es und tust es vor allem regelmäßig (am besten jeden Tag, mindestens aber jeden zweiten Tag). Ich empfehle Dir zunächst einen Monat lang die „perfekte Stunde“ zu trainieren. Und ja, das darf zu Beginn auch schwierig sein!

Lerne das Alleinsein zu genießen

Wenn Du mit dieser Stunde gut klar kommst, gehst Du einen Schritt weiter. Mach doch mal den „perfekten Tag“ oder einen „Ich-Tag“. Das heißt, Du reservierst Dir einen Tag im Monat, der nur für Dich ist. Für mich ist das der Inspirationstag und Du findest Videos dazu auf meinem Youtube-Kanal. Wenn Du das Training fortsetzt wirst Du irgendwann merken, dass es Momente gibt, die sich richtig gut anfühlen und die Du genießen kannst. Du lernst das Alleinsein und das mit Dir im Einklang sein zu genießen!

Eigentlich musst Du das nicht lernen, denn das ist unser natürlicher Zustand, aber Du musst Dich daran erinnern und es wieder erlernen. Du musst Dich daran erinnern und dieses „Innere“ wieder hervor holen. Wenn Du weiter trainierst, kannst du irgendwann vielleicht auch deine „perfekten drei Tage“ oder sogar eine ganze „perfekte Woche“ angehen. Du wirst bemerken, dass es Dir damit dann manchmal besser und manchmal schlechter geht, man verschiedene Phasen durchmacht und auch Emotionen hochkommen, aber das ist völlig in Ordnung. Denn das ist es, worum es geht: Sich selbst zu spüre und wieder wahrzunehmen. Du wirst sehen, dass Du damit umgehen und es verarbeiten kannst. Dadurch kommst du natürlich auch wieder schneller ins Reine und Harmonie mit Dir selbst.

Wenn Du an einem Punkt merkst, dass Du alleine nicht weiter kommst, dann helfe ich Dir auch gern. Manchmal bedarf es da einfach etwas Hilfe von außen. In meinen Seminaren (zu diesem Thema empfehle ich Dir die LIFE-MASTERCLASS oder RELATIONSHIP-MASTERCLASS) arbeiten wir gemeinsam daran, Deine inneren Blockaden gezielt aufzubrechen und wieder in Einklang mit Dir selbst zu kommen. Die Links zu den Kursen findest Du etwas weiter unten.

Wenn Du magst, lass mir gerne noch einen Kommentar da und berichte mir von Deinen Erfahrungswerten zur „perfekten Stunde“ und wie Du wieder zu Dir selbst findest.

Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und genieße Dein Alleinsein! Dein Steffen Kirchner

PS:

Wenn Du Dein Leben auf ein neues Level bringen möchtest, biete ich verschiedene Seminar-Events für Dich an. Inhalte, Termine und Teilnehmerstimmen findest Du hier.

Hier findest Du auch Informationen zu meiner RELATIONSHIP-MASTERCLASS zum Thema „Glücklicher Beziehungen führen“ oder zu meiner LIFE-MASTERCLASS zum Thema „Mein Traumleben“.

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