Mein Erlebnis mit der Volkskrankheit „Ausrede“

Liebe Freunde, heute möchte ich mit Euch ein persönliches Erlebnis der letzten Tage zum Thema „Ausrede“ teilen, das mich wirklich nachdenklich gemacht hat. Kurz zum Hintergrund: Bei meinem Seminarevent „Lebensstark – Die Kraft, an Dich zu glauben“  steht die Entwicklung eines gezielten Handlungsplans im Mittelpunkt, der dabei hilft, nach dem Seminar seine Probleme zu überwinden, Negatives loszulassen, echtes Selbstvertrauen aufzubauen und sich ein erfüllendes Lebensgefühl zu erschaffen. Dieser Handlungsplan spielt dort deswegen so eine wesentliche Rolle, weil Handlungs- und Aktionsstärke die zentrale Eigenschaft aller erfolgreichen Menschen ist. Nun passierte mir folgender Fall…

Vor wenigen Tagen wurde ich von einem nicht allzu großen Unternehmen für einen Vortrag gebucht. Die Leute dort waren zwar sehr nett und offen für mein Erfolgswissen, doch ich habe dennoch wieder einmal gemerkt, dass viele Leute zwar viel über das nachdenken und reden, was sie alles wissen und möchten – aber am Ende des Tages tun sie das Gegenteil davon. Erfolgreiche Menschen hingegen wissen, was sie jeden Tag zu tun haben, um einen weiteren kleinen Schritt näher auf ihr Ziel zuzugehen – und sie setzen dieses Wissen tagtäglich um. Erfolglose Menschen wissen meist nur, was zu tun wäre und weshalb es aber nicht geht. Die TOP 7 Ausreden erfolgloser Menschen lauten:

| Ausrede Nr. 1: Ich habe nicht genügend Zeit.
| Ausrede Nr. 2: Ich habe nicht genügend Geld.
| Ausrede Nr. 3: Das kann ich nicht.
| Ausrede Nr. 4: Ich bin halt so.
| Ausrede Nr. 5: Das ist aber nicht so einfach.
| Ausrede Nr. 6: Dafür bin ich zu alt.
| Ausrede Nr. 7: Das war schon immer so.

Vor wenigen Wochen war ich bei einem kleinen Unternehmen als Referent zu Gast, bei dem sich die darin arbeitenden Menschen eigener Aussage nach einer schwierigen Vergangenheit nun unbedingt positiv verändern und weiterentwickeln wollen. Der Chef der Firma wollte seine Leute dabei unterstützen – ideell und finanziell. Er gab ihnen die geniale Möglichkeit, Tickets für mein kommendes Lebensstark Seminar kostenlos zu bekommen, da er diese Tickets auf Firmenkosten für sie bezahlen würde. Er wollte 20 Leuten seines Unternehmens Tickets schenken. Seine Mitarbeiter waren begeistert, da sie meinen Vortrag sehr genossen hatten und die Idee toll fanden, jetzt noch mehr lernen und erfahren zu können. Dieses Chance ermöglicht zu bekommen, sorgte für große Freude und Euphorie!

Nach 4-5 Tagen rief mich die Firma an und berichtete mir kleinlaut, dass jetzt leider einige der Leute nach und nach wieder abspringen würden. Der Grund: Die Mitarbeiter seien zwar nach wie vor begeistert von mir und meinen Inhalten, doch viele wollen keine Reise von 300 km auf sich nehmen. Außerdem ist es eben ihr freies Wochenende, an dem das Seminar stattfindet, was ihnen sehr weh täte. Am Ende konnte der fassungslose Chef null Tickets an seine Leute verschenken, da allen der Aufwand dafür zu hoch erschien und sie das Angebot ablehnten.

Viele Menschen sagen, sie wollen etwas verändern. Aber sie meinen es nicht. In Wahrheit meinen sie nämlich: „Ich hätte gerne das Ergebnis, aber bitte nicht den Aufwand.“ Sie hätten beispielsweise gerne mehr Lebensglück oder Geld, sind aber nicht bereit, dafür einen gewissen „Preis“ zu bezahlen. Sie finden Gründe, warum etwas nicht geht, warum es zu schwer oder zu anstrengend ist, oder warum etwas anderes wichtiger ist. Somit verändert sich auch ihr Leben nicht positiv und sie verwalten ihre unbefriedigenden Lebensumstände bis zum Sankt Nimmerleinstag.

Ich frage Dich: Was ist eine Reise von ein paar hundert Kilometern im Vergleich zu hunderten neuen Impulsen, positiven Gedanken und Gefühlen und jahrelangem praxiserprobtem Erfolgswissen, das man komprimiert in zwei Tagen didaktisch perfekt aufbereitet serviert bekommt? Was ist ein „geopfertes Wochenende“ im Gegensatz zu einem ganzen Leben, das man danach wirklich erfüllend gestalten kann? Die meisten Menschen würden ihrer Bank durchaus 400 Euro geben, wenn sie das Versprechen bekämen, dafür in 3 Jahren 40.000 Euro zurück zu bekommen, ohne etwas dafür tun zu müssen, nicht wahr? Doch ihre Zeit, Aufmerksamkeit und Energie sind viele Leute offenbar nicht bereit zu investieren. Sie wollen Haben statt Tun. Und genau das ist der Grund, warum soviele Menschen im Leben nie erfolgreich werden und im Mittelmaß ihrer unbefriedigenden Lebensumstände versinken. Nicht weil es nicht ginge, sondern weil sie nicht bereit sind, einen gewissen „Preis“ dafür zu bezahlen. Doch auch noch in 100 Jahren wird die alte Weisheit Bestand haben: „Gewinner finden Wege – Verlierer Ausreden.“

Viele Grüße, Euer Steffen Kirchner

4 Gedanken zu „Mein Erlebnis mit der Volkskrankheit „Ausrede“

  1. Moin, lieber Steffen,
    so ist es. Ich habe in der letzten Zeit viele Seminare besucht und kann dir in dieser Hinsicht nur zustimmen. Christian Bischoff, Thaddaeus Koroma und Sportmentalcoach St. Kloppe- Eigenverantwortung. Nicht mit dem finger auf andere zeigen. Du hast komplett recht.
    Weiter so. Ich werde auch eines deiner Seminare besuchen.
    L.G.
    Stefan

  2. Lieber Steffen,

    ich denke viele Menschen haben einfach auch Angst davor ihre Komfort Zone zu verlassen und mal einen Schritt weiter zu gehen. Ich musste auch lernen solch eine Hürde zu überwinden.
    Aber es lohnt sich !!!!

    LG

    Annika

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