Der „Kreislauf des Lebens“ verändert Dein Leben!

Der Kreislauf des Lebens: Gedanken und Gefühle, Haltung, Verhalten, ErgebnisseEinen Teufelskreis durchbrechen, unliebsame Verhaltensweisen ablegen, die eigenen Gefühle kontrollieren und einfach glücklich sein – Mit meinem Konzept vom Kreislauf des Lebens habe ich besonders viele gute Erfahrungen gemacht. Egal ob bei Profisportlern, Unternehmern, Künstlern oder ganz normalen Privatpersonen, jung oder alt, es funktioniert. Ändere auch Du damit Dein Leben.

Zu viele verkaufen positives Denken als Schlüssel zum Erfolg. Klar, positives Denken ist besser als sich ständig negativen Gedanken hinzugeben. Alleine hat es allerdings nicht viele Auswirkungen. Warum, habe ich ausführlich in meiner elften Podcast-Folge erklärt (über iTunes oder libsyn). Im Folgenden stelle ich Dir ganz kurz die wichtigsten Punkte meines Konzepts vom Kreislauf des Lebens dar. Wenn Du dieses Modell wirklich verstanden und verinnerlicht hast, kann es die Ergebnisse in Deinem Leben massiv positiv beeinflussen.

  • Du erfährst, warum Du dort stehst, wo Du gerade in Deinem Leben stehst und
  • wie Du Dich von diesem Punkt aus in Deinem Leben weiterentwickeln kannst.

Die Elemente des Kreislaufs

  1. Stelle Dir einen großen Kreis, ähnlich einer Uhr vor. Oben auf 12 Uhr beginnt alles mit Deinen Gedanken und Gefühlen. Wenn Du bestimmte Gedanken immer und immer wieder denkst und dadurch natürlich auch die entsprechenden Gefühle immer und immer wieder produzierst, passiert Folgendes:
  2. Auf 3 Uhr in unserem Kreislauf des Lebens entstehen Deine Glaubenssätze. Diese entsprechen natürlich Deinen Gedanken und Gefühlen. Sie sind sozusagen Deine Einstellung, Deine innere Haltung.
  3. Aus dieser inneren Haltung resultiert in der Folge Dein Verhalten, das Du Dir auf 6 Uhr in unserem Kreislauf vorstellen kannst, zum Beispiel Dein Kommunikationsverhalten mit anderen Menschen oder Dein Umgang mit Geld. Die Art und Weise wie Du etwas verkaufst, wie Du arbeitest, was Du täglich isst, wie Du mit Deinem Körper umgehst, Sport machst usw.
  4. Mit diesem Verhalten produzierst Du auf 9 Uhr Deine Ergebnisse. Sie verursachen wieder Deine nächsten Gedanken und Gefühle. Der Kreislauf schließt sich.

Den Teufelskreis durchbrechen

Wenn alles rundläuft, super! Aber wie kannst einen negativen Kreislauf mit negativen Ergebnissen unterbrechen und positiv verändern? Die meisten versuchen, auf 6 Uhr an ihrem Verhalten herumzudoktern. Sie belohnen sich für gutes Verhalten oder bestrafen sich für schlechtes. Sie fangen an, sich neue Rituale anzugewöhnen oder positiv zu denken. Auf einem Zeugnis würde dann stehen: „Er oder sie war stets bemüht“, denn das Verhalten ist nicht die Quelle Deiner Ergebnisse, sondern nur eine Zwischenstation, eine Folge bestimmter Vorstufen: Deinen Glaubenssätzen, Deinen Gefühlen und Gedanken. Selbstdressur nach dem Motto: „Ich denke jetzt nur noch positiv über eine Sache“ oder „Ich sage mir jetzt jeden Tag 100 Mal, dass ich ein Geschenk für die Welt bin“, führen Dich nicht zum Ziel. Verhaltenstherapie kratzt nur an der Oberfläche.

Fang’ bei Deinem Fokus an!

Logisch ist ganz oben bei 12 Uhr anzufangen, bei den Gedanken. Da gibt es nur einen Haken: Du kannst nicht Deine 60.000 Gedanken am Tag kontrollieren, denn Sie finden primär unterbewusst statt. Die Lösung liegt außerhalb des Kreislaufs. Stell Dir auf 12 Uhr über Deinen Gedanken und Gefühlen schwebend ein weiteres Wort vor: Fokus. Deine Gedanken und Gefühle sind nämlich nicht einfach da. Du produzierst sie durch Deinen Fokus!

Der richtige Fokus führt zum Ziel
Du allein bist verantwortlich für das, was Du fühlst!

Bitte verstehe eine Sache: Deine Gedanken und Gefühle sind Dir nicht angeboren, nicht vererbt worden und nicht zufällig. Das bedeutet, dass kein anderer verantwortlich ist für das, was Du denkst und fühlst. Ausrufezeichen! Eine harte Erkenntnis, oder? Die Schuld bei anderen zu suchen, ist leicht. Aber nur Du alleine produzierst Deine Gedanken und Gefühle durch Deinen Fokus – die Art und Weise, wie Du aufs Leben schaust, worauf Du Dich konzentrierst und womit Du Dich am meisten beschäftigst. Und das ist etwas, was Du bewusst immer wieder in jedem Moment neu entscheiden kannst.

Die Bewertung macht den Unterschied

Fokus ist nicht nur, womit Du Dich am meisten beschäftigst, sondern auch Deine Bewertung der Dinge, die Dir widerfahren. Auch der Dinge, die Du selbst nicht beeinflussen konntest und an denen Du nicht schuld bist. Dein Fokus ist die Bedeutung, die Du den Dingen gibst. Nicht die Situation ist Ursache Deiner schlechten Laune, sondern Dein Fokus darauf. Und damit setzt Du einen Kreislauf in Gang, der den Tag beschissen oder gut starten lässt.

Nicht Dein Tag, sondern Dein Fokus ist beschissen!

„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“ Hier wie da gilt: Klar, ist der erste Reflex oft sich zu ärgern oder traurig zu sein, wenn etwas schiefgeht – das ist nicht schlimm, sondern menschlich. Doch wenn Du Dich nach fünfzehn Minuten noch über das Gleiche ärgerst, dann hast Du eine bewusste Wahl getroffen, Dich zu ärgern und Dich so fühlen zu wollen! Natürlich hast Du das Recht dazu, aber dann jammere bitte nicht, wenn in der Folge Deine Ergebnisse schlechter werden, und gib nicht anderen die Schuld dafür.

Was Dir wirklich hilft, Deinen Fokus zu verändern:

  1. Fokus auf die gewünschten Ergebnisse

Wir haben gelernt, dass Dein Fokus Deine Gedanken und Gefühle steuert und zwar ganz unbewusst. Lenke Deinen Fokus bewusst in die andere Richtung, auf 9 Uhr, auf Deine Ergebnisse. Und zwar auf Deine gewünschten Ergebnisse. Was ist das, was Du haben willst? Treffe eine bewusste Entscheidung für Dein gewünschtes Ziel und schreibe es auf. Wenn Du das drei Wochen machst, morgens zehn Mal und abends zehn Mal, hast Du Dein gewünschtes Ergebnis 400mal aktiv aufgeschrieben – damit speicherst Du Dein Ziel im Unterbewusstsein. Du kannst es durch diese Programmierung nicht mehr vergessen.

  1. Überprüfe Deine Verhaltensmuster

Spätestens jetzt kannst Du den nächsten und alles entscheidenden Schritt gehen: Überprüfe bitte Dein Verhalten auf 6 Uhr. Was sind Deine bisherigen Verhaltensgewohnheiten, in Bezug auf Dein Ziel? Angenommen, Du möchtest Dich nicht mehr so sehr aufregen, wenn Dein Chef Dich kritisiert. Dann frage Dich, was Du in der Situation genau tust. Wie reagierst Du gewohnheitsmäßig, wenn Du von ihm angeschnauzt wirst? Fängst Du vielleicht an zu diskutieren und zu streiten? Lästerst Du danach gleich bei Deinen Kollegen oder frisst Du die Wut in Dich hinein, die Dich aggressiv macht oder demotiviert? Schau einfach ganz ehrlich hin.  Schreibe Dir Deine üblichen Gewohnheitsmuster und Reaktionsmuster auf.

Dann Schreibe Dir ganz konkret auf, was Du tun kannst, wenn der Auslöser für Wut, Zorn, Neid, Hunger, Trauer, Lethargie, Demotivation, Angst, Selbstzweifel oder was auch immer wieder kommt. Und nun verpflichte Dich dazu, einen einzigen positiven neuen Schritt, also eine kleine neue Verhaltensweise an den Tag zu legen, wenn das Gefühl das nächste Mal wieder auftritt. Du lenkst Deinen Fokus somit sozusagen nicht mehr nur auf Deine gewünschten Ergebnisse, sondern vor allem im entscheidenden Moment auf Dein Verhalten, das für Deine gewünschten Ergebnisse erforderlich ist.

  1. Konzentriere Dich auf Dein Handeln!

Damit vollbringst Du den alles entscheidenden Schritt, den Hochleistungssportler beherrschen, die außergewöhnliche Leistungen vollbringen: Den Schritt von der Zielorientierung zur Aktionsorientierung. Genau hier liegt der Unterschied zum Positiven Denken. Positives Denken hört zu 99% bei der Zielorientierung auf. Die Leute kommen nicht ins Tun, nicht in die Umsetzung.
Wenn sich Dein Verhalten verändert, dann verändert sich auch automatisch Deine Haltung, also Deine Einstellung. Im Profisport wird schon immer sehr erfolgreich nach dem Prinzip „Fake it, until you make it“, also “tu so als ob, bis es so ist“ gearbeitet. Ein kurzes und gutes Beispiel dazu ist der Haka. Ein ursprünglicher Kriegstanz, den die Rugby-Nationalmannschaft von Neuseeland vor jedem Spiel aufführt – ein intensives, aggressives und energiegeladenes Spektakel. Es dauert nur eine Minute, aber danach hat sich die Einstellung der Spieler extrem stark verändert. In meinem Podcast zum Kreislauf des Lebens erkläre ich das noch ausführlicher.

Das wahre Ziel ist ein starkes und erfüllendes Lebensgefühl

Das Prinzip ist so simpel wie effektiv: Lenke Deinen Fokus auf Dein gewünschtes Ergebnis. Ist Dein Ziel klar, entwickle Verhaltensweisen und Gewohnheiten, die Dich diesem Ziel näher bringen und fokussiere Dich nur noch darauf. Wichtig dabei ist: Denke nicht nur etwas Anderes – sondern tue etwas Anderes. Wenn Du Dein Verhalten veränderst, und sei es nur ein kleines bisschen, dann verändert sich Deine Grundeinstellung und in der Folge auch Dein Denken und Fühlen. Diese Veränderung Deiner Gefühle, war Dein wahres Ziel, denn alles, worum es einem Menschen geht, ist sich gut zu fühlen. Und genau diese Veränderung Deiner Gefühle ist der Schlüssel, den wir in der Psychologie die Selbstwirksamkeitserfahrung nennen. Die Erfahrung, dass Du etwas bewegen, ändern und schaffen kannst. Und diese neue Erfahrung sorgt wieder für andere Glaubenssätze, ein anderes Denken und somit ein anderes Leben.

Ich hoffe dieses Konzept hilft Dir in genau so vielen Situation in Deinem Leben weiter, wie es mir und meinen Seminarteilnehmern bereits geholfen hat. Wenn Du das Ganze vertiefen möchtest, dann komm’ in mein zweitägiges Lebensstark-Seminarevent!

www.lebensstark-seminar.de

Liebe Grüße, Dein Steffen Kirchner

Klicke, um diesen Beitrag zu bewerten!
[Gesamt: 1 Durchschnitt: 5]

Ein Gedanke zu „Der „Kreislauf des Lebens“ verändert Dein Leben!

  1. Danke lieber Steffen, wieder so viele hilfreiche Tipps, bei sich anfangen, das ist das Wichtigste, man kann sich sonst totarbeiten, es ändert sich nichts im Außen. Die Veränderungen kommen, Schritt für Schritt, es funktioniert. LG Resi

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert