Wem Du die Schuld gibst, dem gibst Du die Macht

Liebe Freunde, viele Menschen stellen sich beim Auftauchen von Problemen, Streitereien oder Krisen sofort die Frage: „Wer ist schuld?“ Sie verstehen nicht, dass die Frage nach der Schuld Deinen Fokus nach außen lenkt und Du damit alle Macht über Deine Lebensgefühle abgibst. Nur wer seinen Fokus bei sich behalten kann, hat auch die Möglichkeit, seine Gefühle und Lebensenergie wieder selbst positiv zu beeinflussen und aus dem Problem gestärkt hervorzugehen.
Warum ist das so? Schau, es gibt immer verschiedene Gründe dafür, warum uns etwas im Leben widerfährt. Manchmal sind wir selbst die Ursache. Durch das Gesetz der Anziehung ziehen wird durchaus bestimmte Ereignisse, Menschen oder Probleme in unser Leben, durch die Art und Weise wie wir seit längerer Zeit denken oder uns z.B. jemandem gegenüber verhalten. Allerdings gibt es eben auch Geschehnisse im Leben, die wir nicht selbst aktiv verursacht haben, sondern die uns einfach geschehen. Manchmal wird man in ein Problem hineingezogen, obwohl man nichts dafür kann. Ein anderes Mal gibt es einen Schicksalsschlag oder z.B. eine plötzlich auftauchende große Krise, mit der man nie gerechnet hätte.
 
Der Punkt meine Lieben ist nun: Kannst Du zwischen SCHULD und VERANTWORTUNG unterscheiden? Wenn Dir so etwas Negatives widerfährt: Suchst Du dann die Schuld bei irgendwem oder irgendwas? Oder übernimmst Du Deinen Teil der Verantwortung dafür? Im Wort Verantwortung steckt das Wort ANTWORT. Für alles was Dir im Leben widerfährt, musst Du eine Antwort geben. Weißt Du, die glücklichen Menschen dieser Welt, leben auch kein anderes Leben. Sie schauen zum eigenen Leben nur anders hin. Auch sie haben Probleme, Schicksalsschläge, Niederlagen und oftmals große Krisen zu meistern. Doch wenn ihnen so eine Situation widerfährt, ist ihr Fokus bei sich selbst und dementsprechend stellen sie sich sofort andere Fragen als diejenigen, die anderen die Schuld geben. Je besser die Fragen sind, die Du Dir in so einer Situation stellst, desto besser werden die Antworten sein, die Du früher oder später findest. Und je besser die Antworten sind, desto eine bessere Eigenverantwortung kannst Du übernehmen.
 
Wie unterscheiden sich die Fragen in den Köpfen der Menschen, die nach Schuldigen suchen oder Eigenverantwortung übernehmen? Wer nach Schuldigen sucht, gerät schnell in eine Opferhaltung. Er fragt sich: „Warum tut der/die mir das an?“, oder „Womit habe ich das verdient?“, oder „Warum immer ich?“, oder „Warum kann der/die/das nicht einfach anders handeln?“ usw.. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Menschen die Eigenverantwortung übernehmen, stellen sich komplett andere Fragen und wählen somit einen komplett anderen Fokus. Sie fragen sich z.B.: „Was kann ICH nun in Zukunft besser machen?“, oder „Wie werde ich dadurch jetzt besser, bzw. was kann ich nun verbessern an meinem Denken und Verhalten?“, oder „Was ist das Gute daran, dass das jetzt passiert?“ usw..
Diese Haltung der Eigenverantwortung bringt Dich in die Aktivität und verhindert somit eine passive Opferrolle, in den Du Dich lediglich selbst bemitleiden kannst. Es geht darum, den Fokus auf Dir zu behalten und Deinen eigenen Lernanteil an der Problematik zu erkennen. Denn Fakt ist: Nicht an allem was Dir im Leben passiert bist Du schuld. Doch für alles was Dir passiert, gibt es einen Grund und eine Botschaft. Du bist verantwortlich dafür! Es ist ein Hinweis, dass Du selbst wieder etwas ändern oder Du Dich weiterentwickeln musst, um so zu leben, wie Du leben möchtest. Probleme sind dazu da, Dich dazu herauszufordern, über Dich und Deinen Lifestyle nachzudenken und nicht alles so weiterzumachen, wie bisher auch.
 
Menschen die keine Eigenverantwortung übernehmen erkennt man sehr schnell. Sie lenken ihren Fokus nach außen und suchen Feindbilder. Sie geben die Schuld für ihre unglückliche Situation der Gesellschaft, den Politikern, dem Job oder der Firma, der Konkurrenz, den eigenen Eltern oder dem schlechten Wetter. Ist Dir schon mal aufgefallen, dass diejenigen Leute, die ihr eigenes Leben nicht so leben und lieben, wie sie es gerne tun würden, vor allem so im Januar/Februar wieder vermehrt anfangen, über den dunklen Winter, den vielen Regen und die mangelnde Sonne zu schimpfen? Ganz nach dem Motto: Wie soll man da auch motiviert und gut drauf sein, wenn das Wetter ewig so schlecht ist? Die Verantwortung für ihre schlechte Laune trägt also das Wetter und nicht sie selbst mit ihrer eigenen Lebensführung?!
 
Der Punkt ist: In dem Moment, wo Du einem anderen Menschen oder einem außenliegenden bestimmten Umstand die Schuld gibst, gibst Du ihm damit automatisch auch die Macht. Denn damit sich Dein Glücksgefühl wieder verbessern könnte, wäre es ja zwingend notwendig, dass sich etwas ändert, nicht wahr? Doch wenn Du einem anderen die Schuld gibst, machst Du automatisch diese Person zum Entscheider darüber, ob sich etwas ändert und wie es sich ändern muss. Somit hat er/sie die komplette Macht über die Situation und somit auch über Deine Gefühle. Denn ändert sich die Person nicht, ändert sich auch Dein Lebensgefühl nicht.
Aus diesem Grund ist dieses Zitat vom Dalai Lama natürlich eine ganz wundervolle Weisheit. Denn wenn Du Dich von anderen derart emotional abhängig machst, indem Du ihnen die Kontrolle über Deine Gefühle gibst, wird sich diese Fremdbestimmung auf Dein Leben sehr negativ auswirken. Wenn Du hingegen die Eigenverantwortung für Dich und Deine Lebensumstände übernimmst und Dein eigenes Denken, Fühlen und Handeln wieder verbesserst, bleibst Du der Gestalter Deines Lebens – und nicht das Opfer.
 
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Viele Grüße, Dein Steffen Kirchner

3 Gedanken zu „Wem Du die Schuld gibst, dem gibst Du die Macht

  1. Es ist alle unheimlich schwer,ich wurde nach 25 eigentlich glücklicher
    Ehe füre ine jünger Frau verlassen,so einfach mir nix dir nix.
    Ich arbeite therapeutisch an diesem Problem.da mein erwachsener
    Sohn so viel leiden musste,wir haben unser Haus verloren und mein
    Sohn und ich sind ein einziges wundervolle Team und haben viel
    miteinander gemeistert.
    Er hat keinen Unterhalt mehr für meinen Sohn gezahlt,mein Sohn studiert
    und hat über Nacht Deutschland verlassen und die Verantwortung
    für seinen früher so geliebten Sohn abgegeben,wie soll ich dies mit
    der Schuld verinbaren,er hat doch die Schuld,dass dieses Leid über
    uns gekommen ist
    ich habe in dieser Ehe,er war Berufssoldat alles für ihn getan,vielleicht
    war dies der Fehler.

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