Fokussieren lernen: Drei Profitipps, Deinen Fokus auch in schweren Zeiten richtig auszurichten

Fokussieren bedeutet mehr, als sich zu konzentrieren. Wenn Du auf Konzentrationsübungen gehofft hast, die deine kognitiven Fähigkeiten trainieren und stärken, muss ich dich enttäuschen. Es lohnt sich aber trotzdem, weiterzulesen. Unsere Aufmerksamkeit, unser Fokus, steuert nämlich die Qualität unseres (Er)Lebens. Und leider schenken wir die meiste Aufmerksamkeit den negativen Dingen, die uns begegnen oder passieren. Kannst Du Deinen Fokus anders ausrichten, ändern sich zwar nicht die Umstände – Dein Leben wird trotzdem ein ganz anderes.

Zuallererst möchte ich Dir eine Geschichte erzählen, die dazu gut passt:

Ein Professor schlug seinen Studenten eines Tages einen Überraschungstest vor. Er verteilte das Aufgabenblatt – wie immer zunächst mit dem Text nach unten. Dann forderte er sie auf, die Seite umzudrehen und zu beginnen. Es gab keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Der Professor erklärte: „Ich möchte Euch bitten, das aufzuschreiben, was Ihr dort seht.“ Alle waren leicht verwirrt, begannen aber mit der Aufgabe. Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Texte ein und las sie laut vor. Alle Schüler – ohne Ausnahme – hatten den schwarzen Punkt beschrieben; seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier. Der Professor fragte: „Warum hat niemand etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben? Warum habt Ihr Euch nur auf den schwarzen Punkt konzentriert, obwohl der weiße Teil doch viel mehr Raum auf dem Blatt einnimmt?“

1. Verlier’ vor lauter Problemen Dein Leben nicht aus den Augen!

Sind wir ganz ehrlich, müssen wir uns die gleiche Frage gefallen lassen, denn wir fokussieren uns hauptsächlich auf unsere dunklen Flecken – gesundheitliche Probleme, Geldmangel, die komplizierte Beziehung zu einem Familienmitglied, die Enttäuschung über das Verhalten eines Freundes… Das ist auch gar nicht überraschend, denn es ist die Uraufgabe unseres Gehirns, unser Überleben zu sichern, Gefahren zu erkennen und Probleme zu lösen. Negatives kommt also in unserem Kopf und Herz besonders gut an. Das ist aber noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken und alles so zu lassen: Ist ja schließlich Veranlagung und gegen seine Urinstinkte kommt man nicht an. Von wegen! Du kannst Dich aus dieser Mühle der Negativität befreien. Du musst deinem Kopf nur eine neue Aufgabe geben und einen neuen Fokus.

  • Achte darauf, welchen Momenten, Menschen, Dingen und Aufgaben Du die größte Aufmerksamkeit schenkst.
  • Versuche, Dinge und Emotionen wahrzunehmen die Du in Deinem „Problemlösungsmodus“ sonst ausblendest.
  • Mache Dir klar, was wirklich wichtig für Dich ist. Nicht in diesem Moment, sondern generell in Deinem Leben. Genau darin liegt der Unterschied zwischen „leben“ und „funktionieren“.

Ziele, Visionen und Träume sind sehr wichtig. Fokussierung wird nicht umsonst oft als die zielgerichtete und willentliche Ausrichtung auf ein bestimmtes Ziel definiert. Deinen Fokus lockst Du nur von den dunklen Flecken weg, wenn Du ihn auf etwas stark emotional Positives ausrichtest. Je öfter Du Dich mental auf diese Leuchttürme ausrichtest, die damit verbundenen Bilder in Deinem Kopf wiederholst, desto stärker ändert sich Dein Fokus. Warum das meist schon ausreicht und Du Deine Träume und Ziele gar nicht immer erreichen muss, liest du hier.

2. Umgebe Dich mit den richtigen Menschen!

Dein Erfolg und Dein Lebensglück ist auf Dauer also abhängig von den Geschichten, die Du Dir selbst erzählst – über Deine Ziele, Deine Fähigkeiten, Deinen Körper, Deine Beziehungen. Positiv zu bleiben unter tausend Nörglern hält aber keiner lange durch, denn unser Unterbewusstsein versucht, sich immer schnell anderen Menschen anzupassen. Schaue deshalb, worauf die Menschen in Deinem engsten Umfeld ihren Fokus legen. Die Qualität Deines Umfelds spielt eine enorme Rolle. So hart es auch ist, zur Not musst du Dich von einigen Menschen radikal lösen.

3. Probleme als Wachstumshormone begreifen!

Natürlich müssen wir uns oft genug mit Schicksalsschlägen oder Problemen auseinandersetzen und können dunkle Flecken auf unserem Lebensblatt nicht immer ignorieren. Sie lösen sich schließlich nicht von selbst. Trotzdem steckt in allem etwas Gutes. Davon bin ich fest überzeugt. Alles in Deinem Leben passiert, um Dich zu stärken, nicht um Dich zu schwächen. Alles kann Dich besser machen und soll Dich besser machen. Jedes Problem, das Dir Dein Leben bietet ist eine Chance für Dich, stärker, größer und weiser zu werden. Glücksmomente sind zum Genießen da – Probleme zum Wachsen.

Ich verstehe aber auch, dass das nicht immer leicht ist, nachzuvollziehen, vor allem nicht, wenn Du gerade mitten in der Krise steckst. Du kannst Dein Leben sowieso erst im Rückblick verstehen, bist aber gezwungen es vorwärts zu leben. Versuche trotzdem das Gute in jeder Situation zu finden und zu sehen. Das alleine reicht schon, Deine Emotionen positiv zu beeinflussen. Und eigentlich sind die Hürden, die eigentlichen Geschenke, denn dort, wo Dein größtes Problem liegt, liegt immer auch dein größtes Entwicklungspotenzial.
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Herzliche Grüße, Dein Steffen Kirchner

 

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