Schluss mit hübscher, besser, schlauer! Wie Du aufhörst, Dich mit anderen zu vergleichen.

sich mit anderen vergleichen macht unglücklichWer sich mit anderen vergleicht, ist auf einem sichersten Weg, dauerhaft unglücklich zu werden – unzufrieden mit sich und seinem Leben. Viel besser: zu versuchen sich selbst zu überbieten statt andere. Nur so kannst Du Dein volles Potenzial ausschöpfen. Ich zeige Dir die drei Schritte, mit denen Du es schaffst, aus dem ständigen Wettbewerb mit anderen auszusteigen und Dich auf Dich selbst zu konzentrieren.

Erst einmal vorneweg:

Du siehst andere nie so, wie sie sind.

Du siehst sie immer nur so, wie du glaubst, wie sie sind. Die Hauptursache dafür, dass wir meistens andere Menschen viel stärker bewundern als uns selbst liegt einfach darin, dass wir uns besser kennen – mit allen unseren Schwächen. Man kämpft eigentlich jeden Tag ein Stück weit mit sich selbst, mit dem inneren Schweinehund, den eigenen Ängsten, mit dem eigenen Selbstzweifel, mit den Fehlern, den eigenen Unzulänglichkeiten und so sind wir jeden Tag mit unseren eigenen Schwächen konfrontiert.

Bei anderen sehen wir mit unserer selektiven Wahrnehmung immer nur, was sie besonders gut können, vor allem, wenn wir es selbst gerne können würden. Du darfst andere ruhig für etwas bewundern oder von ihnen in einem Bereich lernen, Du solltest aber nie denken, dass dieser Mensch dadurch besser oder wertvoller ist als Du. Gerade erfolgreichen Menschen unterstellen wir oft, dass sie besonders stark sind, alles schaffen und toll aussehen und das Ganze mit Leichtigkeit aus. Ich habe bereits mit vielen Profisportlern und Prominenten gearbeitet. Schaust Du genauer hin oder führst mit Ihnen ein ehrliches Gespräch, sieht es bei Ihnen manchmal viel chaotischer aus als bei den meisten von uns.

Versuche Dich selbst zu überbieten, nicht andere

Das war schon einmal ein Grund, warum sich der Vergleich mit anderen eigentlich gar nicht lohnt. Es gibt aber noch weitere, die uns auch direkt dahin bringen, wie wir es uns zuliebe besser machen können:

  1. Setze eigene Standards

Angenommen Du bist ein Fußballspieler oder eine Fußballspielerin in der 3. Bundesliga. Es liegt nahe, dass Du Dich auch mit den besten Spielern aus der dritten Liga vergleichst und versuchst, ihr Level zu erreichen. Wo das Problem liegt?

Sich mit anderen vergleichen: Where attention goes energy flows

  • Wir können nicht zwei Dinge gleichzeitig denken. Wenn Du Dich mit anderen Menschen vergleichst, ist Dein Fokus bei den anderen Menschen.
  • In unserem Beispiel erkennst Du dadurch vielleicht überhaupt nicht, dass Du womöglich das Potenzial eines Spielers oder einer Spielerin der 1. Liga hättest.

Das bedeutet: Setze eigene Standards. Weg mit der Aufmerksamkeit von anderen. Fokussiere Dich auf Dich selbst.

  1. Optimiere Deine eigenen Prozesse

Wenn Du anfängst, auf Dich selbst zu schauen statt Dich mit anderen zu vergleichen, fragst Du Dich am besten:

  • Was mache ich bisher gut?
  • Was wäre das Optimum?
  • Was mache ich noch nicht gut und wie gut könnte ich das maximal machen?

Du wirst feststellen, dass Du in vielen Bereichen entweder mental oder von Deiner Hartnäckigkeit und Konsequenz, von Deinem Wissen, Deinem Fachknowhow oder von Deinem Einsatz her noch nicht mal bei 50 Prozent bist. Da geht also noch einiges!

  1. Stelle Dir regelmäßig die richtigen Fragen

Eigentlich ist es nur eine Frage, von der sich alle anderen ableiten, wenn Du Dich weiterentwickeln möchtest:

  • Habe ich heute etwas dazu gelernt? Bin ich besser geworden?

Diese Frage stelle ich mir täglich. Wenn ich ins Bett gehe und denke, ich habe nichts gelernt (was zum Glück kaum noch vorkommt), habe ich ein richtiges Scheiß-Gefühl und weiß, ich muss morgen dringend etwas anders machen. Am besten, Du definierst im im Vorfeld, woran Du misst, ob Du etwas Neues gelernt hast. Definiere in Ruhe für Dich ein Entwicklungsziel: Was willst Du in drei Jahren für ein Mensch sein? Was willst Du dann können, was Du heute noch nicht kannst? Was willst Du erreicht haben? Am besten Du legst das für Dich so konkret wie möglich fest – in einer detaillierten Beschreibung oder sogar messbar in Zahlen. Dann kannst Du Dir überlegen, was Du dafür lernen musst? Wo Du das tun kannst. Muss ich Kurse belegen, mich coachen lassen, Bücher lesen? Wo lerne ich Menschen kennen, die das können, was ist auch können will? Wo finde ich die richtigen Netzwerke?

Aufgrund Eurer Fragen, habe ich dieses Thema mit noch mehr Beispielen und zusammen mit den Antworten auf weitere Eurer Fragen, in meinem Podcast (oder über libsyn oder spotify) behandelt. Beschäftigt Dich ein Thema auch besonders oder Du willst etwas genauer wissen? Dann hinterlasse hier, bei Facebook oder bei Instagram einen Kommentar!

Dein Steffen Kirchner

Lebensstark – Wie Du Erfolg & Glück im Leben verwirklichst. Ein unvergessliches Seminar-Event mit Steffen Kirchner.

 

3 Gedanken zu „Schluss mit hübscher, besser, schlauer! Wie Du aufhörst, Dich mit anderen zu vergleichen.

  1. Hallo Herr Kirchner, ich habe mit Interesse den Artikel von Ihnen gelesen. Da ich seit langem in mir eine Unruhe habe, wie komme ich weiter. Wie sie schon gemeint haben. Schaut man immer auf andere Personen und nicht auf sich selbst. Das was sie meinten, hat man heute wieder was gelernt, habe ich von einem Kollegen vor 20 Jahren schon gesagt bekommen. Was ich sagen will, man muss auf seine eigenen Stärken achten und nicht auf andere achten. Mit freundlichen Grüßen Frank Linne

  2. Ich finde die Beispiele immer an der Realität. Dadurch kann ich mich/ kann sich jede/r damit identifizieren.
    Vielen Dank Steffen!

    Ich freue mich immer darüber bei dir lernen zu dürfen. Auch das Seminar „Power sucht Frau“ letztes Jahr im Oktober war ganz klasse!

    Viele Grüße Moni Hornung

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